Test Metro - Last Light - Jede Patrone zählt

Jede Patrone zählt

Wie schon in Metro 2033 spielt die Gasmaske eine übergeordnete Rolle. Artjom benötigt sie ständig, um zu überleben. An der Oberfläche und auch in finsteren U-Bahn-Schächten schützt sie ihn vor giftigen Dämpfen. Ihr sorgt auch dafür, dass die Gasmaske immer einsatzbereit ist. Unterwegs sammelt ihr Filter, die allerdings nur eine gewisse Zeit halten.

Solche Bilder sind im Moskau von Metro - Last Light an der Tagesordnung.Solche Bilder sind im Moskau von Metro - Last Light an der Tagesordnung.

Läuft diese ab, piepst Artjoms Digitaluhr und weist euch auf einen nötigen Filterwechsel hin. Habt ihr keine passenden Ersatzteile dabei, bleiben euch nur wenige Sekunden, ehe Artjom keuchend in sich zusammenbricht. Gerade in einigen längeren Oberweltpassagen kommt so Spannung auf, da ihr nie genau wisst, ob der Vorrat ausreicht.

Zudem ist auch in Metro - Last Light Militärmunition gleichzeitig Währung und Werkzeug für den Kampf. Glücklicherweise ist die Steuerung deutlich einfacher. Über das Inventar versetzt ihr das Spiel in Zeitlupe und könnt gemütlich die Art der Munition wechseln.

Die Vorkriegskugeln richten wesentlich mehr Schaden an, sind allerdings für Einkäufe sehr wichtig. Haltet euch also lieber zurück und spart die Munition. Meistens ist es in Metro ohnehin klüger, nicht gleich den Abzug zu betätigen.

Zu viel Wodka im Blut?

Grundsätzlich lässt euch Metro die Wahl, ob ihr lieber schleicht oder kämpft. Allerdings ist vorsichtiges Vorgehen meistens angeraten. Denn hinter den feindlichen Linien lockt ein aktivierter Alarm schwer bewaffnete Soldaten der Roten Linie an.

Gesellschaftskritik statt Hurra-Patriotismus.Gesellschaftskritik statt Hurra-Patriotismus.

Diese Übermacht ist kaum zu stoppen und so endet mancher Frontalangriff im Neustart. Das Problem: Die Schleichmechanik von Metro ist schlecht ausbalanciert. Sobald Artjom kriecht, ist er fast unsichtbar. Zumindest solange er sich im Dunkeln aufhält und das blaue Licht an seiner Armbanduhr nicht leuchtet.

Die Soldaten sind dann blind und taub, reagieren selten auf plötzlich fehlende Kameraden und sind daher leichte Opfer für Artjoms Messer. Ihr entscheidet, ob ihr eure Feinde meuchelt oder sie nur ruhig stellt. Dabei wiederholt sich die Schlaganimation ständig und auch sonst haben die moralischen Entscheidungen keinen spürbaren Einfluss auf das Spiel.

Das Soldatenverhalten jedenfalls krankt an Problemen mit der Balance. Mal sehen die Burschen Artjom sofort und rufen nach Verstärkung. Meistens sind sie aber blind und lassen sich problemlos beseitigen. Immerhin: Die Abschnitte sind oft groß, so dass ihr nicht durch Schläuche rennt, sondern euch mit Hilfe von Artjoms Kompass den Weg zum Ziel selbst sucht.

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Tags: Singleplayer   Horror  

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