Xbox One: So sieht die neue Konsole von Microsoft aus - Das sagt Onkel Jo

(Special)

Fakten:

Die Xbox One und Zubehör von Microsoft könnt ihr für 599 Euro beim Online-Händler Amazon vorbestellen. Dort sind auch schon die Spiele im Angebot, derzeit gelistet für 99 Euro pro Stück. Die Preise sind Platzhalter, die sicherlich noch sinken - Amazon gibt Preissenkungen an die Vorbesteller weiter.

Meinung von Joachim Hesse

"Xbox go home" - meint ihr das wirklich ernst als Menübefehl für die Sprachsteuerung, Microsoft? Und der Name, "Xbox One". Erinnert nur mich das an die olle PSOne? Ach ne, das ist ja die neue "All in one experience". Na gut, dann muss ich demnächst die alte Xbox 1 wohl umtaufen. Aber ist DAS eure Antwort auf die PlayStation 4?

Ganz so so schlimm wie "du kannst nach Hause gehen" empfinde ich persönlich die neue Xbox nicht. Letztendlich scheint sie das zu erfüllen, was ich von ihr erwartet habe: Sie zeigt deutlich bessere Grafik bei Spielen und besitzt ein Blu-ray-Laufwerk (hallo HD-Filme!).

Dennoch hatte ich zeitweise den Eindruck, dass Microsoft mit der Xbox One im Homeshopping-Kanal einen neuen Multifunktionsvideorekorder anpreist, auf dem man aus Versehen auch Spielen kann.

Die ganzen Fernsehfunktionen jucken mich als Zocker erstmal nicht. Gleichzeitig ein Skype-Gespräch führen und ein halbes Hähnchen mit der Xbox One grillen zu können - was soll's? Ich will frische Spiele sehen! Und genau die waren rar in der großen Enthüllungspräsentation.

Mein persönlicher Lichtblick heißt daher Quantum Break. Das Spiel von Remedy sieht zum Anbeißen aus. Aber auch nur, weil ich Max Payne und Alan Wake sehr mag und generell an die Fähigkeiten der Entwickler glaube. Zu erfahren gab es von ihrem neuen Werk bis auf ein paar kryptische Sequenzen ja nichts.

Daneben Sporthappen von EA, eine Runde Forza 5, abgeschmeckt mit Call of Duty Ghosts (Stichwort: Next-Gen-Schäferhund). Gut, also auf Spieleseite gab es jetzt nicht den großen Knall in Redmond.

Wie das mit den Erfolgen (Achievements) in Zukunft funktioniert, weiß ich auch nicht so genau. Immerhin scheint es keinen Online-Zwang zu geben, wie ein Microsoft-Verantwortlicher nebenbei verlauten lies. Stattdessen gibt es wohl generell Aktivierungscodes, die sich nur einmal nutzen lassen und verhindern, dass ich Spiele zu Freunden mitnehme oder nach Gebrauch weiterverkaufe.

Jetzt verstehe ich auch, weshalb EA so selbstlos auf ihren ollen Online-Pass verzichten will - den braucht keiner mehr, wenn das der Konsolenhersteller quasi selbst für alle Spiele einführt. So ganz groß und offiziell mag Microsoft das aber offenbar noch nicht an die große Glocke hängen. Also abwarten.

Puh, was soll ich also von der Vorstellung halten? Ich bin immer noch heiß auf die neue Xbox. Ich rechne damit, dass sie in etwa zeitgleich mit der PlayStation 4 im November erscheint. Letztendlich werde ich mir die Konsole wohl TROTZ der Präsentation kaufen. So schnell schreckt ihr mich nicht ab, Microsoft!

Aber bitte macht euer Versprechen wahr und zeigt auf der Spielemesse E3 nächsten Monat mehr davon, was mich wirklich interessiert: Spiele! "Multimedia" ist doch schon seit den 90er-Jahren kein Zugpferd mehr, das setze ich inzwischen stillschweigend voraus.

Tags: Hardware  

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