Test

Phantasy Star Universe

Vor sechs Jahren erfreute Sega alle Dreamcast-Spieler mit dem ersten Online-Rollenspiel für eine Konsole. Sechs Jahre und diverse Nachfolger später lässt Sega den Spieler erneut in die fantasievolle Welt des Sci-Fi-Rollenspiels eintauchen. Was sich in den sechs Jahren verändert hat und inwieweit neuste PC-Technik das Spielerlebnis noch steigern konnte, haben wir hier ausführlich getestet. Von Christian Ladewig

7. Dez 2006

Technisch nichts neues

Mit dem Laserschwert sind Gegner realtiv schnell erledigt

Sechs Jahre sind vergangen, seitdem Sega zum ersten mal die "Phantasy Star"-Reihe als Online-Spiel herausbrachte. Seit dieser Zeit ist der technisch Fortschritt in Spielen nicht zum Stillstand gekommen. Nur gibt es auch Ausnahmen. "Phantasy Star Universe" ist das perfekte Beispiel. Hat man schon einmal einen "Phantasy Star" Online-Teil gespielt, so wird man schnell feststellen, dass sich kaum etwas getan hat. Grafik, Sound und Steuerung sind unverändert geblieben und auch das Gameplay hat sich in dieser Zeit nicht deutlich weiterentwickelt. Sega setzt auf altbekanntes und teilt damit die Spielwelt in zwei Lager. Zum einem ist es schön zu sehen, dass altbewährtes nur von Fehlern bereinigt wird und zum anderen ist es enttäuschend, dass keine großen Neuerungen zu sehen sind. Kann man über die veraltete Technik hinwegsehen, hat man die Auswahl, ob man sich direkt in den kostenpflichtigen Online-Modus stürzen will oder sich erst einmal Offline bewähren möchte.

"Offline"-Modus

Lichteffekte beim Ausführen von Fähigkeiten sind schon die grafischen Highlights

Der Offline-Story-Modus ist dabei komplett unabhängig vom Online-Modus. Im Story-Modus spielt man den jungen und wilden Ethan Waber. Nachdem der lange gehaltene Frieden auf der Welt ein jähes Ende findet beginnt Ethan seine heldenhafte Rettung der Welt. Doch alleine ist auch er machtlos und schließt sich einer interplanetaren Sicherheitstruppe namens Guardians an. Mit ihr versucht Ethan die feindliche Alien-Rasse SEED aus seiner Welt zu vertreiben. In 12 Kapiteln muss man sich dabei mit über 70 verschiedenen Monstern und Gegnern duellieren. Die drei verschiedenen Welten sind dabei alle unterschiedlich gestaltet und laden zu spannenden Rätseln und epischen Kämpfen ein. Das Kampfsystem ist denkbar einfach gehalten. Verschiedene Tasten bzw. Tastenkombinationen führen aller Art Fähigkeiten aus. Alle Möglichkeiten kann man im Interface leicht unten rechts in der Ecke nachschauen. Neben traditionellen Waffen wie Schwertern besitzt das Spiel auch ausgefallene Waffen wie Phaserwaffen oder Lichtschwerter. Schusswaffen können dabei aus der Ego-Perspektive abgeschossen werden, was bei entfernten Gegnern ein absoluter Pluspunkt ist.

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