Test Resident Evil - Revelations: Zurück zum Horror-Ursprung

von Thomas Stuchlik (29. Mai 2013)

Von der Action-Front zu den Wurzeln: Der jüngste Teil von Resident Evil setzt auf alte Tugenden, doch lockt das 2013 noch einen Zombie hinter dem Ofen hervor?

Jill Valentine kämpft sich durch ein riesiges Kreuzfahrtschiff.Jill Valentine kämpft sich durch ein riesiges Kreuzfahrtschiff.

Nachdem viele Anhänger die Serie nach dem umstrittenen Resident Evil 6 abgeschrieben haben, besinnt sich Capcom wieder auf die Ursprünge. Denn Resident Evil - Revelations hat schon auf Nintendos 3DS gezeigt, wie ein klassisches Horrorabenteuer heutzutage auszusehen hat. Gelingt dem Spiel aber auch der Sprung auf PC und Konsole? Kurz und knapp: Ja, allerdings mit Schwächen.

Der Serienableger spielt zwischen Resident Evil 4 und Resident Evil 5. Die Antiterroreinheit BSAA (ausgeschrieben Bioterrorism Security Assessment Alliance) unter der Führung von Chris Redfield nimmt ihre Arbeit auf.

Ihre Ziele sind klar: Sie bekämpft weltweit Bioterrorismus und damit jegliche Zombieausbrüche und deren Drahtzieher. Auf einem verlassenen Kreuzfahrtschiff - der "Queen Zenobia" - kann sie gleich zeigen, was sie drauf hat.

Genauer gesagt sind Serienveteranin Jill Valentine und ihr Partner Parker Luciani schon zu Beginn dabei, die Sache aufzuklären. Was mit dem Schiff mitten im Mittelmeer passiert ist? Könnte vielleicht ein neuer Mutantenvirus dahinter stecken? Es ist ein Resident Evil, also lautet die Antwort ja!

Ein Herrenhaus auf hoher See

Schon der Anfang von Revelations erinnert an alte Serientage. Obwohl ihr auf einem luxuriösen Ozeandampfer unterwegs seid, wirken Kabinen und Decks wie ein antikes Herrenhaus.

Schrittweise erschließen sich neue Bereiche - vorausgesetzt ihr habt den passenden Schlüssel.Schrittweise erschließen sich neue Bereiche - vorausgesetzt ihr habt den passenden Schlüssel.

Und genauso fühlt sich das Spiel auch an - wie ein altes Resident Evil. Allerdings aus einer verbesserten Verfolgerperspektive, anstatt der festen Kameraperspektiven der ersten Episoden.

Die neue Perspektive versetzt euch direkter ins Geschehen, vor allem, wenn eine Leiche urplötzlich aus einem Schrank plumpst oder ein Mutant durchs Fenster bricht. All diesen Gefahren stellen sich wieder die Seriengrößen Jill Valentine und Chris Redfield.

Das Motto lautet mehr denn je "Überlebenshorror", denn Revelations setzt mehr als die vorherigen, jüngeren Teile der Reihe auf klassischen Spielablauf. Das bedeutet vor allem düstere Gänge, plötzlich auftauchende Monster und wenig Munition. Eben typisch für die Frühzeit des Horror-Genres.

Schwächlicher Anhang

Jill und Chris sind jedoch nicht gemeinsam unterwegs, sondern haben jeweils Serienfrischlinge als Begleitung. Die Computerkollegen verbleiben meist treu an eurer Seite und geben Feuerschutz.

Der Partner an eurer Seite gibt leider nur wenig Feuerunterstützung.Der Partner an eurer Seite gibt leider nur wenig Feuerunterstützung.

Allerdings nehmen sie keine Kommandos an und stehen bei Feindkontakt manchmal nur dumm herum. Nervig sind vor allem Türen, denn diese lassen immer nur eine Person durch und schließen sich automatisch.

Leider gibt es in der Kampagne auch keine Online-Anbindung wie in Resident Evil 6, wo jederzeit ein Online-Partner einsteigen kann. Diese Funktion bleibt dem Raubzug-Modus vorbehalten (dazu gleich mehr).

Im Laufe des Abenteuers sind auch weitere Helden spielbar. Beispielsweise wenn das Spiel auf eine kurze Vorgeschichte zurückblickt oder parallel ein Ereignis mit anderen Protagonisten stattfindet. Das bringt optisch wie spielerisch Abwechslung ins Abenteuer, das sich im Kern aber auf das gigantische Schiff konzentriert.

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Tags: Horror   Singleplayer  

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