Test Fuse - Kooperatives Spiel und Meinung

Gemeinsam gegen alle

Für taktische Vorgehensweisen bieten sich der Zwei-Spieler-Modus mit geteiltem Bildschirm oder der Vier-Spieler-Online-Koop-Modus an. Einer schützt die Gruppe mit dem Magnetschild, der andere schießt mit dem Bogen aus der Distanz, während sich ein weiterer Kämpfer unsichtbar von hinten an Gegner heranschleicht.

Heranstürmende Gegnerwellen zu besiegen macht mit menschlichen Mitspielern richtig Laune.Heranstürmende Gegnerwellen zu besiegen macht mit menschlichen Mitspielern richtig Laune.

Alle anderen Koop-Elemente erzeugen allerdings ein unbefriedigendes Gefühl: Die gemeinsame Öffnung von Türen oder die Sprengung einer Wand sind nicht nur aufgesetzt, sondern zusätzlich höchst unspektakulär inszeniert. Mehr als die Illusion einer Zusammenarbeit erzeugen diese Szenen nicht.

Da bietet der Echelon-Modus mehr. Hier kämpft ihr wie im sogenannten Survival-Modus aus Call of Duty - Modern Warfare 3 gegen eintreffende Gegnerwellen. Nett kopiert, mit nur einem Unterschied: Ihr wechselt in den Arealen in Indien, China oder dem Rest der Welt eure Stellung ab einer bestimmten Gegnerwelle und könnt euch nicht nur stur an einem Ort verschanzen.

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Fakten:

  • 4 spielbare Charaktere
  • 4 unterschiedliche Spielweisen
  • dynamischer Charakterwechsel
  • taktisches Vorgehen im Mehrspieler-Modus
  • Online-Koop-Modus
  • Modus mit geteiltem Bildschirm
  • verbesserungsfähige Charaktere
  • aufrüstbare Waffen
  • belanglose Geschichte
  • scharfe Bodentexturen
  • deutsche Sprachausgabe
  • für PS3 und Xbox 360 erhältlich

Meinung von Jens-Magnus Krause

Bereits nach dem ersten Level verfestigt sich bei mir ein Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Und auch nach über acht Stunden verflüchtigt sich der Eindruck nicht. Aber ich habe die Antwort gefunden. Der ständige Wechsel der Charaktere, ihre farblose Vergangenheit und die minimal dramatische Geschichte machen es mir schwer. Da ist einfach niemand, mit dem ich mich voll und ganz zu jeder Zeit identifiziere. Der Bezug zum Spiel und zur Handlung geht so verloren.

Technisch begeistert mich das Spiel dagegen mehr. Die Steuerung ist direkt, die Grafik gelungen und der Orchesterklang ist passend. Das volle Potenzial schöpft das Spiel allerdings nur im Zwei-Spieler-, besser noch im Vier-Spieler-Modus aus. Ansonsten verkommt es zum monotonen Geballer inklusive linearem Ablauf, aber cooler Waffenvariationen.

75

meint: Lineares, technisch einwandfreies Ballerspiel mit guter Steuerung, unterhaltsamem Koop-Modus, aber Dellen im Spannungsbogen.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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