Vorschau Evil Within - Ein bisschen von den Wurzeln abgeschaut

Besinnt sich auf die Ursprünge

Abrupt endet die erste Vorführung des Spiels, doch die Macher schieben ein zweites Szenario nach, das allerdings noch mehr Fragezeichen aufwirft. Dieses führt den Spieler ganz klassisch auf einen düsteren Landsitz, der direkt einem Resident Evil entsprungen scheint.

Darf auch nicht fehlen: Ein wütender Zombie-Mob mit Fackeln und Mistgabeln.Darf auch nicht fehlen: Ein wütender Zombie-Mob mit Fackeln und Mistgabeln.

Mit Taschenlampe tastet sich der Held durch den düsteren Vorgarten voran und betritt das Anwesen. Knarzende Dielen und Türen machen klar, wie lange diese Unterkunft schon verlassen sein muss.

Unvermittelt kommt es zum Kampf, als wild kreischend und knurrend Untote Held Sebastian attackieren. Nur mit gezielten Pistolenschüssen entgeht er den Angriffen. Das ist aber nur der Anfang, denn ein Blick durch die Vorhänge macht klar, dass draußen eine ganze Zombie-Meute das Haus umzingelt hat.

Sebastian bleibt nur wenig Zeit für einige Vorbereitungen. Er platziert Minenfallen an Fenstern und Türen, damit er die folgende Angriffswelle unter Kontrolle bekommt. Diese Spielidee ist wahrlich nicht neu und kam schon in Resident Evil 5 und Konsorten immer wieder vor.

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Zwischen Metzelei und Psycho

Doch die Ballerei verschafft ihm nur wenig Zeit, denn der Zombie-Sturm hört nicht auf. Wieder einmal ergreift der Held die Flucht durch verfallene Gänge. Allerdings fängt nun das schummrige Deckenlicht an zu flackern, die Geräuschkulisse verstummt jäh und plötzlich befindet sich Held Sebastian in einem anderen Gang.

Dieses ekelhafte Geschöpf sorgt für Panik.Dieses ekelhafte Geschöpf sorgt für Panik.

Leidet er unter Halluzinationen? Der Spieler erfährt abermals nicht, was vor sich geht. Doch der verstörende Wechsel des Szenarios trägt weiter zur fesselnden Atmosphäre bei.

Genau wie ein vielarmiges Monster mit überlangen Haaren, das kurz darauf aus dem Boden bricht und sich wie eine Spinne auf ihn zubewegt. Ehe er es sich versieht, übermannt ihn das eklige Vieh. Schnitt! Ebenso abrupt wie das erste endet auch das zweite gezeigte Szenario und lässt den Spieler schockiert und stirnrunzelnd zurück.

Spannung versus Freiheit

The Evil Within wirkt in der ersten Präsentation wie ein strikt lineares Spielerlebnis. Allerdings betonen die japanischen Entwickler von Tango Gameworks, dass das es auch offenere Bereiche gibt.

Dank ständiger Bedrohungen seid ihr scheinbar oft auf der Flucht.Dank ständiger Bedrohungen seid ihr scheinbar oft auf der Flucht.

Stellenweise erinnert die Produktion auch an die fernöstliche Grusel-Schleicherei Siren - Blood Curse, in der ihr dank ebenso hilflosen Hauptdarstellern keine Chance bei offenen Konfrontationen habt.

Die geschickt eingestreuten Horrorelemente gehen übrigens fließend von der Zwischensequenz zum Spiel über. Um den Bildschirmterror nicht zu stören, kommen Bildschirmanzeigen nur vereinzelt zum Einsatz.

Eine dünne Energieleiste am unteren Bildschirmrand blendet das Spiel nur bei Bedarf ein. Interaktive Objekte markiert das Spiel dagegen direkt mit Tastensymbolen, sobald ihr in deren Nähe kommt.

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Tags: Horror   Singleplayer  

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