Vorschau Evil Within - Aufwändige Technik, Fakten und Meinung

Aufwändige Technik im Kinoformat

Eine weitere Inspiration aus dem Kino steckt im verwendeten Bildformat. The Evil Within spielt ihr nicht im typischen 16:9-Verhältnis sondern im Format 2,35:1, das ihr sonst nur aus großen Hollywood-Produktionen kennt. So erhaltet ihr zusätzliche Balken oben und unten.

Nur für Erwachsene: Das Spiel geht geradezu verschwenderisch mit Bildschirmblut um.Nur für Erwachsene: Das Spiel geht geradezu verschwenderisch mit Bildschirmblut um.

Ob das ein Zugeständnis an die veraltete Technik ist? Eigentlich nicht, denn Bethesdas Grafikgerüst id Tech 5 sollte genug Kraft für schöne Optik liefern, egal ob auf PC, aktuellen oder kommenden Konsolen.

Das zeigt sich auch bei der Vorführung, wo dynamische Lichtquellen der Szenerie eine atmosphärische Stimmung verleihen. Auch detaillierte Wand- und Mauertexturen fügen sich stimmig ein, was aber auch an der verwendeten PC-Hardware liegen kann.

Anders als die aktuellen Vertreter des Serienvaters Resident Evil verzichtet The Evil Within allerdings auf jegliche Koop-Modi. Der Fokus der Entwickler liegt vollständig auf dem Einzelspieler-Erlebnis.

Dieses Video zu Evil Within schon gesehen?

Fakten:

  • Horror-Action mit klassischem Überlebensgedanken
  • Todesgefahren sorgen für Hilflosigkeit
  • ständige Spannung liegt in der Luft
  • vermischt gleichermaßen Splatter- und Psycho-Elemente
  • geschickt inszenierte Zwischensequenzen und Schocker
  • holt sich zahlreiche Inspirationen aus anderen Spielen
  • keine Online-Modi geplant
  • erscheint voraussichtlich 2014 für PC, PS3 und Xbox 360 sowie für PS4 und Xbox One

Meinung von Thomas Stuchlik

The Evil Within spielt ständig mit der Angst des Spielers. Scheinbar könnt ihr euch hier niemals sicher fühlen. Permanent passieren unvorhersehbare Ereignisse, die euch in Panik versetzen. Spielerisch setzt Horrorvater Shinji Mikami allerdings auf Altbewährtes.

Schleichen, erkunden und kämpfen sind Standardaktionen aus dem ausgeleierten Lehrbuch des Horror-Genres. Mikami erfindet das Rad nicht neu, besinnt sich aber auf den ursprünglichen Überlebensgedanken, der die ersten Teile von Resident Evil oder Silent Hill schon auszeichnete.

Vielmehr kommt es Mikami auf eine beklemmende Inszenierung an. Das erzeugt Hochspannung, könnte aber auch für Frust sorgen. Auch fraglich ist die Spielbarkeit und die Steuerung, die ich noch nicht beurteilen kann. Mikami hat aber noch einige Zeit am Gesamtwerk zu feilen, denn das fertige Spiel soll erst 2014 erscheinen.

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Tags: Horror   Singleplayer  

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