Apple oder Android - Was passt besser zu mir? - Erweiterter Spielspaß & Brenzlige Sicherheit

(Special)

Erweiterter Spielspaß

Neben Software-Modifikationen könnt ihr iOS und Android auch mit Spieleperipherie erweitern. Für das iPad gibt es zum Beispiel den iCade, der aus dem Tablet einen Spielautomaten in Miniaturausführung macht - komplett mit Joystick und Knöpfen. Der "iPhone Pinball Magic" macht aus dem iPhone dagegen einen Mini-Flipper.

An Android-Geräte könnt ihr mit einiger Tüftelei auch Controller vom PC anschließen. Alternativ gibt es auch spezielle Eingabegeräte, die ihr über Bluetooth verbindet. Das erweitert den Spielgenuss vieler Spiele, denn oft genug sind Berührbildschirme einfach die schlechtere Steuermöglichkeit.

Derartige Hardware-Erweiterungen finden jedoch nur Unterstützung von manchen Spielen (wie Dead Trigger oder Grand Theft Auto 3). Am Sony Xperia Z funktioniert sogar ein PS3-Controller.

Wer übrigens gerne Spiele klassischer Plattformen zockt, der greift auf Emulatoren zurück. So spielt ihr Klassiker vom NES oder rätselt euch durch LucasArts-Adventures dank Scumm VM. Emulator-Apps finden sich zuhauf unter Android, Apple dagegen entfernt derartige Programme dagegen regelmäßig aus dem App Store.

Brenzlige Sicherheit

Das Thema Sicherheit ist allgegenwärtiger denn je, denn dank ständiger Online-Anbindung sind dubiosen Attacken Tür und Tor geöffnet. Davor sind auch mobile Plattformen nicht sicher.

Betrügerische Anbieter zum Beispiel verbreiten kostenlose Kopien bekannter Spielemarken, die aber nur Tarnung für die eigentliche Schadsoftware sind.

Diese sogenannte Malware arbeitet im Verborgenen und spioniert den Benutzer und dessen Gewohnheiten aus. Oder noch schlimmer: Unwissentlich verschickt installierte Schadsoftware Kurznachrichten an teure Abzock-Nummern.

Google verbannt regelmäßig verdächtige Programme aus seinen App-Läden. Bei Apple kommt es dagegen fast nie so weit. Denn der Prüfvorgang zur Aufnahme in den App Store hat dort deutlich strengere Auflagen. Jedes Programm unterzieht der Hersteller einer peniblen Prüfung, die an den Nerven so mancher Entwickler zerrt, aber für Sicherheit sorgt.

"Jailbreak" und "Rooting"

Gleichzeitig schließen Apple und Google Sicherheitslücken mit Aktualisierungen ihrer Betriebssysteme. Doch genau hier liegt der entscheidende Nachteil bei Android. Wie schon vorher beschrieben, benötigen Android-Updates für verschiedene Hardware Wochen oder Monate, bis sie angepasst sind.

Auf beiden Plattformen lassen sich aber auch viele Systembeschränkungen umgehen. Diese Verfahren nennen sich Rooting oder Jailbreak. Sie eröffnen neue Möglichkeiten mit dem Gerät, beispielsweise selbstgemachte Startbildschirme oder Zugriff auf Software, die es nur außerhalb der offiziellen Stores gibt.

Dieses Vorgehen sehen die Hersteller aber nur äußerst ungern. Zum einen verfällt oft die Garantie des Geräts, zum anderen könnt ihr euer Smartphone damit unbrauchbar und zum Einfallstor für Schadsoftware machen. Also Vorsicht!

Weiter mit: Die 3 besten Apple-Geräte & die 3 besten Android-Geräte

Tags: Hardware  

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