Vorschau Fifa 14: Erstmals angespielt!

von Olaf Bleich (06. Juni 2013)

Endlich anspielbar: Fifa 14. EA Sports lässt den Ball nach dem Bayern-Triple rollen. Warum dabei noch nicht alles rund läuft, erfahrt ihr hier!

Kampf und Eleganz liegen dicht beieinander.Kampf und Eleganz liegen dicht beieinander.

Ein Akt der Verzweiflung: Deutschlandschreck Mario Balotteli vom AC Mailand setzt sich nach einem Doppelpass gegen die Dortmunder Abwehr durch. Er schiebt Mats Hummels beiseite, behauptet den Ball und setzt zu einem Sprint an. Dann aber der Fehler. Beim zweiten Schritt in den Strafraum legt er sich den Ball zu weit vor. Die Chance für Roman Weidenfeller.

Der Torwart eilt heraus und wirft sich dem massigen Stürmer entgegen. Das Leder prallt von Weidenfellers Körper ab, zurück an Balottelis Schienbein. Der Italiener hat den leeren Kasten vor sich. Aber er hat nicht mit der Zähigkeit von Neven Subotic gerechnet.

Der Verteidiger setzt zu einer letzten Grätsche an. Und holt Balotteli brutal von den Beinen. Der sichere Ausgleich ist verspielt. Der Schiedsrichter pfeift Elfmeter und stellt Subotic vom Platz. Die Zuschauer stehen auf ihren Stühlen. Die Emotionen kochen hoch.

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Fifa 14 - Zum ersten Mal gespielt!

Fifa 14 gibt sich kämpferischer als je zuvor. Ob Kleinklein im Mittelfeld, Doppelpässe an der Strafraumgrenze oder wilde Grätschen als letzte Rettung - Die Sportsimulation bietet modernen Fußball gewürzt mit internationaler Härte. Nach der Präsentation im vergangenen Monat präsentierte EA Sports eine erste spielbare Version von Fifa 14. Und siehe da: Es spielt sich merklich anders. Hat aber auch noch einige Macken.

Langsamer und mehr Taktik

Bereits nach wenigen Minuten steht fest: Mit dem Hurrafußball aus Fifa 13 hat der Nachfolger nur noch wenig zu tun. Vielmehr kontrolliert ihr geschickt das Spiel und diktiert der gegnerischen Mannschaft euer eigenes Tempo.

Harter Einsatz: Vom Kampf ins Spiel finden.Harter Einsatz: Vom Kampf ins Spiel finden.

Gerade im Mittelfeld ist es nun deutlich enger. Die Defensivspieler stehen wesentlich dichter beim Mann und attackieren früher. So geratet ihr häufiger in Platzprobleme und seht euch gezwungen, schneller zu passen oder besser zu dribbeln.

Haltet ihr die linke Schultertaste, dreht sich der ballführende Spieler um und schirmt das Leder vor seinem Kontrahenten ab. So gewinnt ihr wertvolle Sekunden. Entwickler Kantcho Doskov erläutert die neue Funktion: "Wir möchten den Spielern Werkzeuge geben, um auch Ruhe in das Spiel zu bringen. Durch das Abschirmen des Balls kann man sich umschauen oder zu einem kurzen Eins gegen Eins ansetzen."

Durch die besser aufgestellten Mittelfeldreihen fallen auch die aus Fifa 13 bekannten weiten Pässe in den Raum nahezu weg. Die Spieler rücken besser nach und gewähren somit weniger Platz. "Wir wollen die Anzahl der billigen Standardtore minimieren. Wer bei Fifa 14 ein Tor schießen will, der muss wirklich etwas am Gamepad können und für seinen Erfolg arbeiten," meint Kantcho Doskov im Interview.

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