Vorschau AC 4 - Fakten und Meinungen

Fakten:

  • Versionen für PS4 und Xbox One sind optisch aufgebohrt, ansonsten aber inhaltsgleich
  • neue Waffe: das Blasrohr
  • mittels Tauchglocke Schiffswracks untersuchen
  • Schiffe auf hoher See mittels Fernglas entdecken
  • Walfang für die Charakterentwicklung wichtig (Details dazu unbekannt)
  • Zahl der Mannschaftsmitglieder bestimmt die Schiffsgeschwindigkeit
  • wieder mehr Schleich-Missionen
  • deutlich mehr Waffen-Optionen, das Schiff aufzurüsten
  • optionale App für Tablets als Alternative zu der Karte im Spiel
  • erscheint voraussichtlich am 31. Oktober 2013 für PC, PS3, Xbox 360 und Wii U
  • die Versionen für PS4 und Xbox One erscheinen voraussichtlich ebenfalls noch 2013

Meinung von Philip Ulc

Erst vor wenigen Tagen habe ich Assassin's Creed 3 durchgespielt und mich von Desmond verabschiedet. Dass nach den Jubelarien über die Seeschlachten aus AC3 diese in einem weiteren Assassinen-Spiel fortgesetzt werden, erscheint logisch. Dafür waren sie einerseits viel zu spektakulär inszeniert, andererseits auch nur eine der vielen Möglichkeiten, seine Zeit in AC3 zu verbringen - zu schnell verschossenes Pulver also.

Nur ein Jahr später kommen die Seeschlachten zurück - als eigenes Spiel. So fühlt es sich zumindest an. Aber aufgebohrt mit allen Sachen, die die Seefahrt des 18. Jahrhunderts mit sich bringt: Walfang, Tauchglocken, Schatzkarten, Seebelagerungen. Wenn die gezeigte Grafik so auch auf allen Konsolen aussieht, bin ich überzeugt, hier das bisher beste Piraten-Abenteuer überhaupt gesehen zu haben. Nur ungern möchte ich noch bis Oktober warten.

Meinung von Joachim Hesse

Ich beginne mit einem Wortspiel: Eine hohe Walbeteiligung garantiert noch keinen sicheren Listenplatz in den Verkaufscharts. Haha, versteht ihr? Doch Assassin's Creed 4 hat erneut gute Karten. Schatzkarten sogar. Das macht mir das Spiel sympathisch. Schatzkarten entschlüsseln, Schiffe entern, spanische Forts in Schutt und Asche legen - das wirkt auf mich wie eine moderne Variante von Sid Meiers "Pirates!". Und das ist gut so, erfüllt sich damit doch schließlich ein meinerseits lang gehegter Traum.

Statt mit der Tochter des Gouverneurs tanzen zu müssen, ramme ich gerne virtuellen Wachen Klingen in die Hälse. Assassin's Creed 4 scheint allerdings fast schon übereifrig Wert darauf zu legen, bloß keine Langeweile aufkommen zu lassen. So schwimmt ihr zwar vom Schiff an Land, auf dem Rückweg reicht aber ein Klick auf das Beiboot und ihr steht wieder an Deck.

Durch diese vielerorts eingebauten Zeitraffer wirkt manches auf Effekthascherei getrimmt. Aber dieses Urteil nach gerade mal drei gesehenen Abschnitten zu fällen, wäre zu früh. Den meisten Spielern dürfte das ohnehin taugen - vermutlich sogar besser als der direkte Vorgänger. Insofern freut euch auf ein neues Kapitel der Assassinen-Sage. Es sieht gut aus, knallt und macht Hobby-Piraten glücklich. Nur mit der ursprünglichen Assassinen-Idee haben Seeschlachten und Schatzsuche nicht mehr viel am Hut.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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