Test Diablo 2 - Seite 2

Hoffentlicht bleibt die Amazone nicht im Harem ...Hoffentlicht bleibt die Amazone nicht im Harem ...

Als weiteren Kritikpunkt muss man die Speicherfunktion sehen. Diese musste den Multiplayer-Fähigkeiten Tribut zollen, ist aber im Einzelspielermodus sehr mühsam und auch Fehleranfällig. Auch hier völlig inakzeptabel der Punkt, dass nach dem Speichern plötzlich alle bisher besiegten Monster wieder zum Leben erweckt sind - das kann bei anspruchsvollen Leveln sehr demotivierend sein. Eine weitere, diesmal sehr positive Änderung, die dieses Manko ein wenig abschwächt, ist die Einführung so genannter Wegpunkte. An vielen strategisch wichtigen Stellen lassen diese sich aktivieren und dienen als festes Portal zur Stadt und auch zwischen den Wegpunkten selbst.

Andariel - Giftige Engegnerin des ersten AktesAndariel - Giftige Engegnerin des ersten Aktes

Das Kernstück nach wie vor sind die Multiplayer-Level. Sowohl im LAN als auch im kostenlosen Battle.net lässt es sich vorzüglich in Gruppen gegen Diablo antreten. Im Battle.net stehen spezielle europäische Server zur Verfügung, auf denen spezielle Charakter gespeichert werden. Manipulationen werden somit ausgeschlossen. Zwei Dinge sind mir jedoch im Battle.net aufgefallen. Nachdem endlich die Battle.net-Server zuverlässig zur Verfügung stehen, kann es trotzdem in Spitzenzeiten zu Lags kommen, die für das plötzliche Ableben des Helden verantwortlich sein können, denn während eines Lags ist ausschließlich der Spieler bewegungsunfähig, die Monster bekommen in dem Lag die Möglichkeit gnadenlos zuzuschlagen. Des weiteren ist es mir erst einmal gelungen eine wirkliche vernünftige Allianz mit anderen Mitspielern herzustellen, alle anderen Spiele liefen eher nach dem Motto ab - lass die anderen mit den Monstern kämpfen, ich sammel die Goodies ein. Ein eher zweifelhaftes Vergnügen.

Für jedes Monster gibt es ein aufwendiges DrahtgittermodellFür jedes Monster gibt es ein aufwendiges Drahtgittermodell

Im Zeitalter von Flatrates ein kleiner Tipp am Rande: Über das Internet lässt es sich wunderbar auch über TCP/IP spielen, dass Lag Problem ist bei weitem nicht so hoch wie im Battle.net. Mit entsprechender Technik (Software oder Hardware-Router) lässt sich auch ein LAN mit dem Internet koppeln. Wer dazu technische Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden.

Fazit:"Diablo II" hat von seinen spielerischen Reizen nichts eingebüßt, erscheint aber eher wie eine Level-Disc als ein neues Spiel. Sehr viele Dinge wurden schlicht und ergreifend vergessen bzw. schlecht umgesetzt (Grafik, Speicher-Funktion...) so dass neben viel Licht (der Spielspaß ist unerreicht) auch viel Schatten bleibt und somit zwar die hohen Verkaufszahlen rechtfertigt, eine Nominierung zum begehrten Spieletips-Award jedoch aus diesen Gründen verwehrt bleibt.

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90

meint: Das Original! Höchstens der eigene Nachfolger kann Blizzards simpelgeniales Schnellklick-Suchtspiel überrollen.

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