E3 2013: Die Favoriten der Redaktion - Destiny (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One)

(Special)

Destiny (PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One)

Endlich zeigt das weltweit wohl renommierteste Entwicklerstudio Bungie seine Vision eines modernen Online-Spiels. Denn im Februar wurde nichts weniger als die Neuerfindung des Shooters versprochen, wie spieletipps vor Ort bei Bungie in Seattle erfuhr. Und Bungie hält Wort! Zwar meidet der Entwickler die Bezeichnung "MMO" wie der Masterchief eine PlayStation, doch irgendeine Art von Online-Rollenspiel ist es doch.

Dieses Alien-Raumschiff - Der Reisende genannt - schwebt schützend über der letzten Erdenstadt.Dieses Alien-Raumschiff - Der Reisende genannt - schwebt schützend über der letzten Erdenstadt.

Ähnlich Borderlands erkundet ihr eine offene Welt, ballert aus der Ego-Ansicht Feinde um und sackt Gegenstände ein. Das macht ihr vorzugsweise in einer Gruppe, idealerweise sind das vier, es können aber auch deutlich mehr sein - zum Beispiel in öffentlichen Instanzen, wie sie auf der Sony-Pressekonferenz auf der E3 demonstriert wurden (siehe das Video unten).

Vom Prinzip müsst ihr euch das so vorstellen, als wäre eine Blase um euch herum (eine Art Instanz). In diese Blase können andere Spieler eintauchen und gemeinsam mit euch spielen. Es wird zwar eine große Geschichte erzählt, aber nicht als klassische Solo-Kampagne. Es gibt daher im Menü auch nicht den Punkt "Kampagne" und "Mehrspieler", es gibt nur "Destiny spielen". Das ist neu, mutig und konsequent.

Ob ihr alleine die Hauptmissionen spielt oder in einer Gruppe unterwegs seid, ihr seid nie unter euch. Ihr begegnet öfters anderen Spielern in der zerrütteten Destiny-Welt, nur dass diese in ihren eigenen Blasen spielen. Daher wird Destiny auch permanent mit dem Internet verbunden sein.

Meinung von Thomas Stuchlik

Endlich lassen uns Bungie und Activison teilhaben an ihrer neuen Marke. Nach der großen Ankündigung ohne Spielszenen im Februar und der folgenden Info-Dürre wird die Wundertüte Destiny zur Spielemesse E3 geöffnet. Und heraus kommt mehr als nur ein schnöder Rendertrailer, sondern eine live gespielte Mission auf PS4.

Und diese ersten Spielszenen machen deutlich, dass Destiny ein großes Koop-Abenteuer mit fantastisch aussehenden Umgebungen und richtig viel Pathos wird: riesige Raumschiffe, Sonnenuntergang, Endzeitkulisse. Destiny setzt dabei nicht auf Dauergeballer, sondern besitzt auch ruhige Momente, in denen Atmosphäre und Spannung aufgebaut wird.

Nicht weniger hat Bungie versprochen, noch viel mehr dürfen wir darauf gespannt sein, was uns bis zur Veröffentlichung Anfang 2014 noch alles erwartet.

Klar bleiben noch einige Fragen offen, die vom größten Interesse ist sicher die nach dem Bezahlmodell (ein Abo wird abgelehnt). Aber von den vielen wahnsinnig guten Spielen, die auf der Messe gezeigt wurden, bleibt mein Herz doch an Destiny hängen.

Fakten:

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Tags: E3  

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