Xbox One, PS4 und Spiele - Onkel Jo analysiert die E3 2013

(Kolumne)

von Joachim Hesse (15. Juni 2013)

Microsoft wollte auf der Messe mit starken Spielen von der Xbox One überzeugen. Die gab es auch zu sehen. Trotzdem dürften Tränen fließen. Schuld daran ist Sony und die PlayStation 4. Doch das ist nicht die einzige Überraschung.

Nach dieser Kolumne beginnt Onkel Jo den Dritten Weltkrieg.Nach dieser Kolumne beginnt Onkel Jo den Dritten Weltkrieg.

Schöne Grüße aus Los Angeles! Die "Electronic Entertainment Expo 2013" (kurz: E3) hat soeben ihre Tore geschlossen und ich sitze inzwischen auf dem Balkon meines Hotelzimmers. Ein Springbrunnen plätschert. Ein passender Moment euch ein paar abschließende Zeilen zu schreiben.

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E3 2013 - Das gibt es auf der Spielemesse in Los Angeles zu sehen

Was war das doch für eine Spielemesse! Endlich wieder eine E3, auf der die Kuh geflogen ist. Ich frage mich inzwischen, wie ich wohl den Controller der Xbox One an die PlayStation 4 anschließen kann. Denn um eine PlayStation 4 kommt man als Zocker ja scheinbar kaum noch herum, doch auf den geliebten Xbox-Controller mag ich trotzdem nicht verzichten. Bereits vor dem ersten Messetag lief Microsoft in eine harte Gerade von Sony: K.O. in der Pressekonferenz. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Ich hatte in der Tat einen offenen Schlagabtausch zwischen Sony und Microsoft erwartet. PlayStation 4 vs. Xbox One. Immerhin scharren beide Plattformen gerade mit den Hufen und suchen bald Abnehmer. Doch dass Sony mit der Xbox One derart hart den Boden aufwischt, kam auch für mich überraschend.

Der Versuch, einen Elefanten zu ignorieren

Dabei hat Microsoft durchaus stark begonnen. Exklusivspiele wie Quantum Break, Dead Rising 3 oder Titanfall lassen die Muskeln spielen. Und bei den ersten Bildern zu Halo 5 jucken sicher jedem Hobby-Master-Chief die Finger. Wieso also endet die E3 für Microsoft so bitter?

Halo 5 soll eines der Zugpferde für Xbox One werden.Halo 5 soll eines der Zugpferde für Xbox One werden.

Der Weg ins Dunkel begann für alle sichtbar, als Microsoft im Vorfeld statt Spielen die Multimedia-Möglichkeiten der Xbox One in den Mittelpunkt rückte. Ehrlich, Microsoft: Kinect mag keiner. Außer vielleicht Tanzbären. Ob ich jetzt mit Sprachbefehlen zwischen zwei Fernsehprogrammen wechseln kann, ist mir also zunächst einmal wurscht. Auch dass die Kamera jetzt im Dunkeln meinen Daumen erkennt und ich in kommenden Spielen die normale Steuerung mit Kinect kombinieren darf, lässt mich genauso kalt wie die neue Heino-CD. Ich will doch nur spielen!

Auch Gebrauchtspielsperren, Online-Zwang und Aktivierungscodes wünscht sich kein Spieler. Wie Elefanten stehen diese Konflikte im Raum und Microsoft versucht sie totzuschweigen. Motto: "So ist das halt, gewöhnt euch dran." Aber wer lässt sich schon gerne vorschreiben, was er mit seinen Spiele-Einkäufen macht? Das sind allenfalls die Wunschträume von Spielherstellern, die damit hoffen, Gewinne zu steigern.

Weiter mit: PS4 will nicht nach Hause telefonieren

Tags: Onkel Jo   E3  

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