Vorschau Destiny: Die Zukunft des Ego-Shooters

von Thomas Stuchlik (18. Juni 2013)

Halo-Erfinder Bungie geht in die Vollen und präsentiert mit Destiny den vielversprechendsten Online-Shooter der letzten Zeit. Ein Blick über die Schultern der Macher.

Destiny verschmilzt geschickt eine spannende Kampagne mit Online-Action.Destiny verschmilzt geschickt eine spannende Kampagne mit Online-Action.

Wer hätte jemals gedacht, dass die Entwickler der erfolgreichsten Xbox-Ballerei Halo jemals die Marke an den Nagel hängen und zur Konkurrenz überlaufen? So geschehen mit dem amerikanischen Erfolgsstudio Bungie.

Zuerst haben die Entwickler den Science-Fiction-Shooter rund um den Master Chief dem Studio 343 Industries überlassen. Dann vollführen sie unter neuer Activision-Flagge eine stilechte Evolution des Genres. Und nicht nur das: Der vielversprechende Ballerhit Destiny ist für PlayStation-Hardware der dritten und vierten Generation ebenso in Planung wie für Xbox 360 und Xbox One.

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Destiny - das neue Bungie-Spiel im Überblick

Ihre Shooter-Expertise bestätigen Bungie auf der diesjährigen Sony-Pressekonferenz und Präsentationen auf der E3 2013, auf der sie live ihre neueste Kreation vorführen. Destiny hebt sich in Sachen Geschichte, Präsentation und Optik wohltuend vom bisherigen Online-Einerlei ab. Was euch dabei erwartet, lest ihr auf den folgenden Seiten.

Das epische Science-Fiction-Szenario entführt euch in die Endzeit.Das epische Science-Fiction-Szenario entführt euch in die Endzeit.

Der letzte Kampf der Menschheit

Destiny entführt euch in ein Endzeitszenario, in dem die Menschheit in ihrer letzten Bastion ums Überleben kämpft. Die ersten Spielszenen zeigen eine verwüstete Erde in der fernen Zukunft. Der Spieler findet sich im alten Russland wieder, das durch Klimakatastrophen überraschend zur trockenen Staublandschaft verkommen ist.

Die sandige Steppe erstreckt sich bis zum weit entfernten Horizont, während die gleißende Sonne zwischen Bäumen hindurch strahlt. Bei dieser ersten Vorführung setzen die Entwickler übrigens auf die Hardware-Kraft der PS4. Gleichzeitig verzichtet Destiny auf allzu große Realitätsnähe, sondern setzt auf eine Art überzeichnete Realität.

Doch der gigantischen Aussichten wegen seid ihr nicht hier, schließlich seid ihr Teil einer Elite-Mannschaft, die die letzten Überbleibsel der Menschheit beschützt. Denn verschiedene Fraktionen wie die Dreg und Vandal kämpfen um die Vorherrschaft in den unwirtlichen Landschaften.

Ab in die Dunkelheit

Zurück zur gezeigten Demo: Ein gigantisches Mauerkonstrukt zerteilt die ansonsten weitläufige Umgebung. Und noch bevor ihr euch fragt, was sich wohl dahinter verbirgt, springt ein zweiter Spieler in die Runde. Und das ist der Clou: Destiny wirkt wie ein pompös inszenierter Kampagnen-Shooter, ist aber durchweg mit Online-Freunden kooperativ spielbar.

Im Mittelpunkt der E3-Demo steht diese Mauer, die die Koop-Spieler erkunden.Im Mittelpunkt der E3-Demo steht diese Mauer, die die Koop-Spieler erkunden.

Mit der weiblichen Verstärkung geht es sogleich an die Erkundung der verschachtelten Gänge des besagten Gemäuers. Letzte Lichtstrahlen dringen durch das demolierte Stahlskelett, bevor völlige Dunkelheit herrscht.

Schnell aktivieren die Vorführer den sogenannten "Ghost". Einen umherschwebenden Begleiter mit künstlicher Intelligenz, der frappierend an den Robotergefährten Wheatley aus Portal 2 erinnert - nur ohne dessen Humor.

Ghost spendet wie Wheatley Licht und weist den weiteren Weg. Die dynamische Beleuchtung mit tanzendem Schattenwurf entfaltet dabei schnell eine packende Atmosphäre.

In den dunklen Gängen überraschen euch Gegner aus dem Hinterhalt.In den dunklen Gängen überraschen euch Gegner aus dem Hinterhalt.

Altbewährte Genrekost

Der treue Begleiter Ghost findet schließlich den Lichtschalter und erzeugt einen "Wow"-Effekt. Dem Spieler eröffnet sich eine gigantische Halle, die mit Stahlstreben durchkreuzt ist.

Gleichzeitig schlagen die bisher versteckten Gegner Alarm. Die anrückenden Mechanikmonster ballern euch die Projektile um die Ohren.

Geht deshalb flugs in Deckung und bratet ihnen mit eurem Sturmgewehr eins über. Destiny baut bei den eigentlichen Ballereien auf den genretypisch vertrauten Spielablauf. Als äußerst praktisch erweist sich die eingeblendete Lebensanzeige am gerade anvisierten Gegner.

Schnell taucht der übergroße Kapitän des Soldatentrupps auf. Dieser besitzt nicht nur überzählige Waffenarme und damit eine frappierende Ähnlichkeit zu General Grievous aus Star Wars. Nein, er kann sich obendrein quer durch die Halle teleportieren. Doch gegen die kluge Zusammenarbeit der Mitspieler hat der Fiesling keine Chance.

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Tags: Online-Zwang   Science-Fiction   Multiplayer  

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