Was leisten die neuen Android-Konsolen? - Nvidia Shield und Archos Gamepad

(Special)

Nvidia Shield

Der Nvidia Shield ist ein Zwitter zwischen tragbarer Konsole und Wohnzimmergerät mit einem besonders für PC-Spieler interessanten Merkmal: Der Shield verbindet sich mittels WLAN mit dem heimischen Rechner, überträgt fast verzögerungsfrei drahtlos Bild- und Tonsignale auf die Konsole und sendet Steuerbefehle zurück. Das heißt, der Shield funktioniert quasi als eine Art Gamepad mit eingebautem Bildschirm.

Nvidia Shield: PC-Spiele auf der Android-Konsole zocken.Nvidia Shield: PC-Spiele auf der Android-Konsole zocken.

Ihr könnt also mit dem Shield PC-Spiele bequem auf der Couch zocken (etwa aus Steam - die mitgelieferte App macht's möglich), während der Computer im Arbeitszimmer die notwendigen Berechnungen übernimmt. Ergo müsst ihr keine Abstriche in der Grafikqualität machen, nur der Bildschirm fällt mit 5 Zoll Diagonale (knapp 13 Zentimeter) und 720p-Auflösung deutlich kleiner aus.

Unterwegs fungiert der Shield dank des hauseigenen Tegra-4-Prozessors als mobile Android-Konsole der jüngsten Generation, wobei das Gerät mit seinem ausklappbaren Bildschirm und dem großen Gamepad nicht in die Hosentasche passt.

Mit einem Preis von 350 Dollar (270 Euro) ist die Nvidia-Konsole deutlich teurer als subventionierte Smartphones, was dem breiten Durchbruch im Weg stehen dürfte. Ende Juni 2013 soll das Gerät in den Handel kommen.

Archos Gamepad

Das Archos Gamepad ist ein Android-Tablet speziell für Spieler. Dazu besitzt es seitlich des üblichen berührungsempfindlichen Bildschirms mit einer Diagonale von 7 Zoll (knapp 18 Zentimeter) zwei analoge Steuerknüppel, zwei Richtungskreuze sowie eine Handvoll Extraknöpfe inklusive Schultertasten - ganz ähnlich wie ein Konsolen-Gamepad.

ArchosGamepad: Günstiges Android-Tablet mit Spielefähigkeiten.ArchosGamepad: Günstiges Android-Tablet mit Spielefähigkeiten.

Nun ist es freilich so, dass Android-Spiele für gewöhnlich auf Berührungs-Eingabe ausgelegt sind, nicht auf Knopf-Steuerung. Archos schafft Abhilfe in Form eines kleinen Hilfsprogramms, mit dem sich Menüelemente auf dem Bildschirm mit den eingebauten Tasten verknüpfen lassen. Drückt ihr einen Knopf, aktiviert das Hilfsprogramm die entsprechende Eingabefläche.

Ansonsten fungiert das Archos Gamepad als ganz normales Tablet mit Android 4.1. Die verbauten Komponenten (Dual-Core A9 mit 1,6 Gigahertz, 1 Gigabyte Hauptspeicher und 8 Gigabyte Massenspeicher) sind auf der Höhe der Zeit, nur die Anzeige löst mit 1.024 x 600 Punkten zu niedrig auf und mit 330 Gramm ist das Gerät ganz schön schwer.

Dafür geht der Preis mit knapp 150 Euro in Ordnung. Wer also gerade ein Android-Tablet sucht und damit vor allem spielen will, sollte das Archos Gamepad in die nähere Auswahl aufnehmen - es ist bereits erhältlich.

Weiter mit: JXD S7300 und Yinlips YDPG18, Fazit

Tags: Hardware  

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