Vorschau Mario Kart 8: Spaßrasen in Perfektion?

von Thomas Stuchlik (20. Juni 2013)

Halsbrecherische Kurse, Motorräder, HD-Optik: Mario Kart 8 bringt Altbekanntes und Neues auf Wii U. Eine perfekte Mischung?

Mario Kart 8 stellt einiges auf den Kopf.Mario Kart 8 stellt einiges auf den Kopf.

Nur wenige gute Gründe sprechen aktuell für Wii U, was Nintendo-Präsident Satoru Iwata höchstpersönlich kürzlich feststellte. Es fehlt aktuell einfach der Nachschub an erstklassiger Software. Auf der Spielemesse E3 2013 erhört der Mario-Erfinder aber das Wehklagen und stellt massig Neuheiten vor. Die vielleicht größte Überraschung ist wohl Mario Kart 8, das auf Wii U endlich seine Serienpremiere feiert.

E3-Besucher konnten sich bereits ein genaueres Bild machen, denn die Spaßraserei machte mit drei spielbaren Kursen einen bereits ausgereiften Eindruck. Überraschend: Die Strecken bieten eine abgefahrene Pistenführung, die sich auch kopfüber herumschlängelt. Doch herunterfallen könnt ihr nicht. Denn ein Schwerkraftfeld hält euch automatisch über dem Asphalt.

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Spaßrasen in Mario Kart 8

Genau wie beim Hollywood-Film "Zurück in die Zukunft" drehen sich automatisch die Räder nach unten und aktivieren die Anti-Schwerkraft. So fahrt ihr auch kopfüber durch Loopings und Schrauben. Außerdem rast ihr an vorgegebenen Wänden entlang.

Wo ist oben, wo ist unten?

Die größte Neuerung bilden Schwerkraftfelder, die an eine andere Rennspielreihe aus dem Hause Nintendo, nämlich F-Zero, erinnern. Auch die Streckenführung ist mindestens genauso gewagt und halsbrecherisch wie in dieser Zukunftsraserei.

Diese Strecke in Form einer Acht befahrt ihr auf beiden Seiten der Landschaft.Diese Strecke in Form einer Acht befahrt ihr auf beiden Seiten der Landschaft.

spieletipps hat sich auf der Messe die Kurse genauer angesehen. Der erste erinnert deutlich an eine der vielen "Mario Circuit"-Varianten der Vorgänger. Ihr rast über breite Strecken und weitläufige Kurven durch eine kunterbunte Umgebung des Pilzkönigreichs.

Der Witz ist aber das Streckendesign: Die Piste ist geformt wie die Acht des Mario-Kart-8-Logos. Allerdings ist das keine gewöhnliche Acht, sondern eine sogenannte Moebius-Schleife. Dadurch befahrt ihr nacheinander Ober- wie auch Unterseite des Kurses.

Die zweite Strecke wirkt wie eine durchgeknallte Version von San Francisco. Hier rast ihr über steile Anhöhen und erhascht eine malerische Aussicht auf eine Bucht. Doch Vorsicht: Straßenbahnen kreuzen die Rennstrecke und zwingen euch zu wilden Ausweichmanövern. Besonders überzeugt die alternative Streckenführung an einigen Wänden.

Neue Strecken, vertrauter Spielablauf

Als letzte Vorab-Piste folgt ein düsteres Gruselschloss, das mit ebenso waghalsiger Kursführung auftrumpft. Hier rast ihr häufiger an den Wänden, driftet unter Wasser durch eckige Burggänge, nur um euch direkt im Anschluss in der Luft wiederzufinden. Irre!

Senkrecht rast ihr an den Wänden entlang und sammelt Extras ein.Senkrecht rast ihr an den Wänden entlang und sammelt Extras ein.

Natürlich gibt es wieder massig Abkürzungen neben, über oder unter der normalen Strecke. Hindernisse wie dumm herumstehende Gumbas, gefräßige Piranha-Pflanzen oder hammerschwingende Ritter erschweren gleichzeitig das Vorankommen.

Keiner der Kurse wirkt fahrerisch allzu anspruchsvoll. Doch schließlich erblickt auf der E3 2013 nur ein kleiner Teil der Raserei das Licht der Öffentlichkeit.

Sicher ist dagegen, dass ihr auch auf altbekannten Strecken wetteifern dürft. Unter anderem sind Röhrenraserei, Instrumentalpiste und die staubtrockene Wüste mit an Bord.

Auf den richtigen Drift kommt es an

Trotz einiger Neuerungen wirkt vieles altbekannt. Die serientypisch exakte Steuerung bugsiert euer Kart millimetergenau um die Strecke. Doch nur durch Drifts kommt ihr schnell genug um die Kurven - egal ob auf vier Rädern, zwei Rädern oder im Schwebe-Modus. Gelungene Schleudermanöver belohnt das Spiel gewohnt mit einem sogenannten Mini-Boost.

Kein Mario Kart ohne langgezogene Drift-Einlagen.Kein Mario Kart ohne langgezogene Drift-Einlagen.

Das funktioniert mit dem Analogstick des Gamepads prima, aber auch mit der Bewegungssteuerung des Pads oder einer Wii-Fernbedienung gelingen Drifts recht schnell.

Wie im Vorgänger sammelt ihr zudem herumliegende Münzen ein, um die Höchstgeschwindigkeit zu steigern. Allerdings verliert ihr diesen Boost, sobald euch ein feindliches Extra trifft. Bei letztgenannten gibt es dagegen kaum Überraschungen. Im Testspiel greift euer Fahrer wie gewohnt auf Bananen, Panzer, Turbopilz oder Feuerblume zurück. Von neuen Bonusgegenständen ist zumindest auf der E3 2013 noch nichts zu sehen.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Splitscreen   Fun  

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