Test Die Sims 3 - Inselparadies: Die neue Erweiterung macht Spaß

von Sandra Friedrichs (27. Juni 2013)

Die Sims erobern die Tropen! Im Inselparadies entdecken sie abgelegene Strände, Meeresbuchten und freche Meerjungfrauen. Das Beste dabei: Das Ganze macht eine Menge Spaß.

Die Sims machen es sich auf der Insel bequem.Die Sims machen es sich auf der Insel bequem.

Die Sims erleben in jüngster Zeit eine ganze Menge. Zombies und Werwölfe statten ihnen regelmäßig Besuche ab, während sie mit ihrem Hündchen Bello Gassi gehen. Sie bringen an der Universität vor den Abschlussprüfungen ihre Köpfe zum Rauchen und entdecken in den Semesterferien alte Pyramiden.

Oder sie lassen auf ihrem Jungessellenabschied Stripper auf Tischen tanzen und torkeln danach angetrunken durch die weiße Schneepracht. Aber das ist für EA noch nicht genug. Die Sims sind nun reif für die Insel!

Nach der guten Erweiterung Wildes Studentenleben folgt also jetzt das Inselparadies. Wie der Name schon verrät, bietet euch das Spiel dieses Mal eine Insellandschaft als neue Nachbarschaft an. Damit können die Sims das lässige Leben eines Inselbewohners an der eigenen Haut erfahren.

Die schönste Nachbarschaft der Sims-Reihe

Da die Insel eine neue Nachbarschaft ist, bedeutet das, dass ihr mit euren Sims dort hinziehen solltet, um auf der Insel zu leben. Allen Außenstehenden, die etwa in der Metropole von Late Night wohnen, verwehrt das Spiel den Eintritt.

Die Nachbarschaft weckt Urlaubsgefühle.Die Nachbarschaft weckt Urlaubsgefühle.

Es lohnt sich aber, die alten Nachbarschaften hinter euch zu lassen. Denn nirgends sonst findet ihr eine so detailverliebte Wohngegend wie hier.

Klassisch beginnt ihr das Spiel mit einem neuen Sim. Im Editor fallen die Neuerungen positiv auf. Bademoden, Alltagskleidung und selbst Tattoos sowie Frisuren finden ihren Weg ins neue Erweiterungspaket.

Die Entwickler scheinen aus dem Fauxpas der Erweiterung Jahreszeiten gelernt zu haben, bei dem kaum individuelle Kleidungsstücke vorhanden sind. Das Beste dabei ist, dass die neuen Klamotten sogar richtig gut aussehen! Allein bei den knappen Badeanzügen und Bikinis läuft den männlichen Spielern sicherlich das Wasser im Munde zusammen.

Seid der (Rettungs-)Held der Insel

Euer Sim soll sein Inselerlebnis sicherlich nicht obdachlos starten. Daher benötigt ihr wie immer ein Haus. Doch dieses Mal braucht ihr kein schnödes Familienschloss auf einem Berg zu kaufen.

Als Rettungsschwimmer rettet ihr anderen Sims das Leben.Als Rettungsschwimmer rettet ihr anderen Sims das Leben.

Stattdessen baut ihr euch eine eigene Wohnung auf dem Wasser. In Form eines Hausboots schippert ihr so mit eurem ganzen Hab und Gut über den Ozean und legt an einem Hafen an. Für seekranke Sims bieten sich dagegen Häuser am Strand mit Meeresblick an.

Auch wenn es bei dieser schönen Kulisse nicht im Vordergrund steht: Euer Sim braucht für seinen Lebensunterhalt Geld und das lässt sich bekannterweise gut mit Arbeit verdienen. Aber wer will schon einen ollen Bürojob auf einer Insel haben?

Das haben sich wohl auch die Entwickler gedacht und spendieren euch eine neue Traumkarriere in Form eines Rettungsschwimmers. In dieser Rolle rettet ihr in Echtzeit Sims aus dem Ozean und joggt im Baywatch-Stil am Strand umher. Alle anderen (Traum-)Karrieren könnt ihr auf der Insel ebenfalls auswählen.

Geld verdienen mit Hotels

Wem der Karriereweg als Rettungsschwimmer zu konventionell ist, der kann sich am Anfang ein Hotel kaufen. Auf der Insel gibt es drei zur Auswahl, deren Ausstattung von Luxus pur bis hin zur Bruchbude reicht.

Euer eigenes Hotel braucht nicht unbedingt schick zu sein, um Geld einzubringen.Euer eigenes Hotel braucht nicht unbedingt schick zu sein, um Geld einzubringen.

Eure Aufgabe ist es, ein Fünf-Sterne-Hotel zu leiten und die Kunden zufriedenzustellen. Ihr verbessert als Manager euer Hotel, indem ihr es baulich verändert. Ein neuer Liegestuhl, ein Fitnessraum oder eine frische Optik locken neue Kunden an.

Äußern die Besucher Kritik, solltet ihr auf diese schnellstmöglich eingehen. So stellt ihr ein neues Buffet mit vegetarischen Speisen auf, um eine größere Klientel anzusprechen. Oder ihr schraubt die Temperatur der Whirlpool-Anlagen hoch, damit die Gäste nicht mehr im Eiswasser frieren.

Dadurch bekommt ihr täglich eine nette Summe auf euer Sim-Konto gutgeschrieben. Und wenn es so nicht klappt, schmeißt ihr eben das ganze Personal raus und fangt von vorne an oder ihr erhöht einfach die Preise.

Surfen im Sims-Stil

Geld bedeutet auf der Insel nicht alles, das ist euch mit dem Blick auf den blauen Ozean klar. Dieser lädt schon von Weitem ein, in ihm zu schwimmen und ihn zu erkunden. Mit den neuen Transportmethoden ist dies ohne Weiteres möglich.

Die Sims beweisen auch auf dem Surfbrett Stilbewusstsein.Die Sims beweisen auch auf dem Surfbrett Stilbewusstsein.

Mit eurem Segelschiff schippert ihr langsam über das blaue Nass hinweg, während ihr mit einem Jetski oder Sportboot mit Höchstgeschwindigkeit euer Ziel erreicht. Habt ihr kein Geld für solchen Luxus, chauffiert euch ein Taxiboot kostenlos von Insel zu Insel.

Ihr solltet auf dem Ozean die Augen offen halten. An vier Tauchpunkten könnt ihr unter Wasser gehen, vorausgesetzt, der Sim besitzt Tauchkenntnisse. Nach ein paar Schnorcheleinlagen oder dem Besuch eines Tauchkurses ist er fit genug, sich in den Ozean zu begeben.

Auf dem Meeresgrund spaziert ihr auf einer kleinen Fläche neben Korallen und niedlichen Fischen umher. Wenn der Sauerstoff nicht immer knapper würde, hättet ihr dort sicherlich ein Haus errichtet. Die Unterwasserwelt ist schön gestaltet und weist etliche Details wie Schatztruhen, Krebse, Tintenfische sowie Haie auf.

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