Vorschau Dying Light: Zombie-Welt mit Südamerika-Flair

von Jens-Magnus Krause (09. Juli 2013)

Entwickler Techland bringt mit Dying Light neues Leben ins Zombie-Genre. Freies Umherrennen trifft auf Kämpfe und selbst gebastelte Waffen – inklusive Tag- und Nachtwechsel.

Dying Light versetzt euch aus der Ego-Perspektive in eine Welt voller Zombies.Dying Light versetzt euch aus der Ego-Perspektive in eine Welt voller Zombies.

Wie lässt sich ein Genre weiterentwickeln, dass in letzter Zeit zu einem der populärsten im Bereich der Grusel- und Überlebensspiele mutiert ist? Die polnischen Entwickler von Techland, bekannt durch Call of Juarez, haben sich für ihr neuestes Zombie-Werk bei der Konkurrenz umgeschaut.

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Nun gut, nicht nur umgeschaut, sondern auch bedient, wobei sie die vorgefundenen Inhalte intelligent weiterentwickelt und so bereits auf der Spielemesse E3 bereits für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben.

Für das nächste Jahr angekündigt, fühlt sich Dying Light wie ein Zombie-Spiel aus der Perspektive des Parkour-Spiels Mirror's Edge an.

Neben den aufregenden Sprints und Klettereinlagen mit sichtbar zugreifenden Händen und sprungstarken Beinen, dreht sich alles um improvisierte Wege durch die Umgebung und das Erreichen eures Ziels mit möglichst geringem Aufwand. Dass dies nicht immer möglich ist, zeigen die vielen blutig inszenierten Kämpfe um euer Überleben.

Südamerikanisches Flair

In der gespielten Mission befindet ihr euch in einer Küstenstadt, in der ihr vom Militär abgeworfene Hilfsgüter aufspüren sollt. Dabei steht ihr in stetigem Funkkontakt mit einer Frau namens Jane, die euch jederzeit orten kann und mit Informationen sowie Aufgaben versorgt.

In südamerikanisch angehauchten "Favelas" geht es neben Zombies auch mal gegen Soldaten in den Kampf.In südamerikanisch angehauchten "Favelas" geht es neben Zombies auch mal gegen Soldaten in den Kampf.

Die Entwickler haben zwar keine Erzählstränge der Geschichte verraten, aber die Levelarchitektur samt Pflanzen, Strand und klarem Meerwasser verbreitet südamerikanische Stimmung. Dabei erinnern die dicht bebauten, ausufernden Hüttensiedlungen an die Favelas aus Max Payne 3.

In Verbindung mit der tropischen Pflanzenwelt samt Palmen könntet ihr euch glatt in Rio de Janiero befinden. Auffällig: Der extreme Wind reißt die Palmen beinahe aus der Erde, wodurch das Szenario umso bedrohlicher wirkt. So, als würde der eigentliche Zombie-Sturm erst noch bevor stehen.

So eine Stadt bietet sich für die Mechanik eurer „Free-Running“-Aktivitäten wunderbar an: Die Umgebung ist voll von Möglichkeiten der improvisierten Wege und Pfade.

Nacht ist nicht gleich Tag

Dennoch sind erste Details der Geschichte durchgesickert: Ihr spielt definitiv mehrere Figuren – von denen mindestens eine mit dem Virus befallen ist, der für die Zombie-Apokalypse verantwortlich zeichnet.

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In Kombination mit dem bestätigten Koop-Modus gilt es immer wieder weitreichende Entscheidungen zu treffen. So bekommt ihr ein ungefähres Gespür dafür, wie sich die Geschichte von Dying Light anfühlt.

Der Clou dabei: Durch den Tag- und Nachtwechsel erscheinen unterschiedlich starke Zombies auf der Spielfläche. Tagsüber sind sie langsam und treten in Massen auf, sind für sich gesehen aber recht harmlos.

Nachts dagegen kommt eine zahlenmäßig weniger verbreitete Zombiesorte namens „Volatile“ heraus. Diese kieferlosen Monster auf zwei Beinen zählen laut Entwickler zu den härtesten Gegnern im Spiel.

Weiter mit: Waffenverbesserungen und Nebenmissionen

Inhalt

Tags: Open World   Singleplayer   Horror  

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