Vorschau Dying Light - Waffenverbesserungen und Nebenmissionen

Waffenverbesserungen und Nebenmissionen

Wo ihr in Mirror’s Edge eventuelle Kämpfe besser umgeht, verführt euch Dying Light oftmals zum Gegenteil. Mit allerhand gefundenen Gegenständen könnt ihr neue Waffen basteln.

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So könnt ihr beispielsweise eine Batterie am spitzen Ende eurer Machete anbringen. So versetzt ihr den Untoten nicht nur Schnittwunden, sondern zusätzlich auch Stromstöße.

Für Abwechslung sorgen die sich nebenbei dynamisch ergebenden Nebenmissionen: In einer Szene hört ihr ein kleines Mädchen schreien, wenn ihr gerade an einem Gebäude vorbeigeht. Hier lässt euch das Spiel die Wahl, ob ihr die Herkunft des Geräusches ergründen möchtet – oder lieber weiterzieht.

Kurz danach entdeckt ihr ein Lager voller Vorräte und Gegenstände, von Soldaten in ABC-Anzügen samt Sturmgewehren bewacht. Jane rät über Funk zur Flucht. Wahlweise könnt ihr aber auch versuchen, die Gegner zu töten und an die Vorräte zu kommen.

Töten oder flüchten?

Während ihr euch in der Abendsonne springend über Mauern und Vorsprünge fortbewegt, gibt es keine sichtbare Level-Begrenzung. Ihr könnt sogar auf Masten klettern und euch dann von Dach zu Dach bewegen.

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So könnt ihr auch Kämpfe umgehen, indem ihr schnell ausweicht. Die Alternative: Verschießt ihr eine rote Leuchtrakete, laufen alle Zombies zum Licht und geben den Weg frei.

Müsst ihr unausweichlich in den Kampf, folgen derbe Tötungsszenen: Mit einer Axt trennt ihr Gliedmaßen und Köpfe der Untoten ab. Deren Blut verteilt sich in Mengen in der Umgebung. Anzeigen gibt es keine, weder für eure Lebensenergie, noch für Schadensrichtungen.

Zum Ende der Demo entdeckt bei Nacht ein fieser Volatile den Helden. Es beginnt eine Verfolgungsjagd durch Häuser hindurch und über Dächer hinweg. Ihr rennt panisch weg, ihr rennt nur für eins: euer Überleben.

Fakten:

  • mehrere Helden
  • offene Spielwelt
  • realitätsnah wirkende Ego-Perspektive
  • detailreiche Grafik
  • selbst entwickeltes Grafik-Gerüst „Chrome Engine 6“
  • stimmungsvolle Tag- und Nachtwechsel
  • je nach Tageszeit unterschiedliche Gegner
  • sehr brutale Kampfszenen – nur für Erwachsene
  • sinnvolles, aber abgenutztes Bastel-System
  • erscheint voraussichtlich 2014 für PC, PS3, Xbox 360, PS4, und Xbox One
Dieses Video zu Dying Light schon gesehen?

Meinung von Jens-Magnus Krause

Bisher stellt sich mir eine entscheidende Frage: Trägt das bis jetzt überzeugende Spielkonzept mit seiner offenen Spielwelt, seiner groben Brutalität, den eingestreuten Nebenmissionen und dem inzwischen leicht abgegriffenen Zombie-Szenario auch auf Dauer?

Bis dato schaffen es die Entwickler, mit der beeindruckenden Grafik, den Tag- und Nachtwechseln sowie dem „Free-Running-Gefühl-dank-Egoperspektive“ für Spielspaß zu sorgen. Auch die unterschiedlichen Gegnertypen unterhalten, die nicht vorhandenen Anzeigen unterstützen das puristische Apokalypse-Gefühl gekonnt. Jetzt hängt noch vieles von der Geschichte ab: Standard-Erzählungen oder ineinander verwobene Aufeinandertreffen der einzelnen Protagonisten? Mir wäre Letzteres lieber.

Falls die Geschichte zieht und das Spiel auf Dauer motiviert, erwartet euch ein Mirror’s-Edge-Verschnitt mit Zombie-Szenario, furchteinflößenden Kämpfen und purem Überlebensdrang bei bestem Südamerika-Wetter.

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Tags: Open World   Singleplayer   Horror  

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