Wahr oder falsch? - Die 15 spannendsten Mythen

(Special)

von Malte Eichelbaum (04. August 2013)

Seit etwa einem Jahr beliefert spieletipps euch regelmäßig mit den skurrilsten Mythen der Videospielgeschichte. Nun ist es an der Zeit die 15 besten zu küren.

In Amerika liegen vier Millionen Videospiele begraben

Beinahe jeder kennt den Film E.T. - Der Außerirdische. Ein paar Monate nach dem Film erschien E.T. the Extra-Terrestrial für Atari 2600. Der Hersteller verkaufte angeblich so wenig Exemplare, dass die Videospiel-Industrie stark beschädigt wurde.

Dem Regisseur Steven Spielberg gelang mit E.T. ein wahrer Geniestreich. Da lag die Vermutung nah, dass ein Spiel zu dem Film ähnlichen Erfolg hat. Doch die Entwickler bekamen nur sechs Wochen Zeit, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Grund dafür war das nahende Weihnachtsgeschäft.

Ingesamt stellte Atari fünf Millionen Exemplare her, wovon der Hersteller nur eine Millionen verkaufte. Dies lag neben der Qualität das Spiels auch daran, dass zu dieser Zeit nur etwa zehn Millionen Atari 2600 im Umlauf waren. Somit hätte jeder zweite Konsolenbesitzer eine Version des Spiels kaufen müssen.

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Die E.T. Krise

Was mit den restlichen Modulen geschah, hört sich unglaublich an. Angeblich brachte Atari sie im September 1983 auf die Mülldeponie der Kleinstadt Alamogordo, in New Mexico. Ein Bulldozer demolierte die Spiele danach, sodass selbst die tapfersten Sammler keine Spuren mehr finden sollten.

Man kann heute mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die Geschichte stimmt. Sogar die New York Times berichtete über das Ereignis. Atari hatte damals eine Niederlassung in El Paso, das sich in der Nähe von Alamogordo befindet. Um Lagerkosten zu sparen, verfrachtete der Hersteller kurzerhand alle gescheiterten Produkte in die Wüste von New Mexico. Somit wurde viel Geld auf den Müll geworfen, was ein Mitauslöser des Videospiel-Crashs im Jahre 1983 war.

Alan aus "Two and a Half Men" in L.A. Noire?

Im Krimi-Spiel L.A. Noire löst ihr Verbrechen. An einer Stelle im Spiel ist ein Mord aufzudecken, den ein besonderer Herr mitbekommen hat. Unter den Passanten am Tatort findet sich ein Mann, der Jon Cryer alias Alan Harper aus der Fernsehserie Two and a Half Men zum Verwechseln ähnlich sieht.

Optisch erinnert der Herr im orangen Hemd stark an den Schauspieler Jon Cryer.Optisch erinnert der Herr im orangen Hemd stark an den Schauspieler Jon Cryer.

In einer Zwischensequenz im Spiel seht ihr, wie eine Leiche am hellichten Tag auf offener Straße liegt. Ein Polizist tritt in Erscheinung und fragt, ob jemand einen Krankenwagen gerufen habe. Da meldet sich der Alan-Doppelgänger zu Wort: "Wir haben sowohl Krankenwagen, als auch Polizei gerufen. Aber ich glaube, er ist tot", berichtet er.

Ein kariertes Hemd in der Hose, ein schwarzer Kurzhaarschnitt und eine hohe Stirn - das kommt Kennern der Serie Two and a Half Men bekannt vor. Der vermeintliche Alan Harper hat zudem noch eine Stimme, die an das englische Original erinnert.

Ob besagte Figur wirklich eine Anleihe an die bekannte Serie ist, steht allerdings im Raum. Von offizieller Seite wurde das nie bestätigt. Die Ähnlichkeit lässt allerdings vermuten, woher die Entwickler die Inspiration für diesen Charakter hatten.

L.A. Noire ist für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erhältlich. Mehr zum Spiel erfahrt ihr im Test zu L.A. Noire.

Weiter mit: Besessene Kinder in World of Warcraft

Tags: Wahr oder falsch   Anime   Fantasy  

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