Pikmin 1 bis 3 - Von der Gartenarbeit bis zum Tod - Captain Olimar und die Evolutionsstufen der Pikmin

(Special)

Ihre Anführer

Irgendwo im Weltall befindet sich der Planet Hocotate, die Heimat von Captain Olimar. Zusammen mit den anderen Helden der Pikmin-Reihe gehört er wohl zu den kleinsten Astronauten im Kosmos.

Mit jedem Teil übernehmt ihr die Kontrolle über mehr der schusseligen Anführer.Mit jedem Teil übernehmt ihr die Kontrolle über mehr der schusseligen Anführer.

Denn Olimar ist gerade einmal zwei Zentimeter groß, sein Raumschiff SS Dolphin vielleicht zehn Zentimeter. Deshalb staunt er nicht schlecht, als er mit seinem Schiff auf dem unbekannten Pikmin-Planeten strandet. Denn hier besitzt alles einen größeren Maßstab. Abgesehen natürlich von den Pikmin, die etwa gleich groß sind.

Einzeln sind die Pikmin schwächlich und anfällig gegen die zahlreichen Bedrohungen ihrer Umgebung. Doch in der Gruppe werden sie zu einem mächtigen Instrument. Allerdings nur, wenn ihr sie geschickt kommandiert. Sie folgen euch und per Tastendruck werft ihr sie und weist ihnen gleichzeitig Aufgaben zu.

In Pikmin 2 erhält Olimar Verstärkung in Form seines Arbeitskollegen Louie, der ebenso per Trillerpfeife Pikmin kontrolliert. Vertretungsweise springt auch Olimars Boss mit ein, um die Mission in Teil 2 zu vollenden.

Im dritten Teil der Reihe wagen sich drei Neulinge an den Pikmin-Planeten heran, um Nahrung für ihre Heimat Koppai zu suchen. Doch das Trio aus Alph, Brittany und Kommandant Charlie stürzt ab und verteilt sich in verschiedenen Gebieten. Kurzum stellen sie sich anfangs genauso schusselig wie ihre Vorgänger an.

Schon gewusst? Für alle Anführer ist Sauerstoff giftig, weshalb sie auf dem Pikmin-Planeten nie ihren Helm abnehmen.

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Die Heimat der Pikmin

Die Pikmin sind auf einem namenlosen Planet beheimatet, der von der Vegetation und dem Klima der Erde gleicht. Gerüchte sprechen sogar davon, dass es sich um die Erde in ferner Zukunft handelt - quasi nachdem Menschen bereits ausgestorben sind.

Die Zwiebel (oben rechts) dient als Zuflucht vor der gefährlichen Nacht, denn jedes zurückgelassene Pikmin wird zum Ungeheuerfutter.Die Zwiebel (oben rechts) dient als Zuflucht vor der gefährlichen Nacht, denn jedes zurückgelassene Pikmin wird zum Ungeheuerfutter.

Die eigentlich malerische Umgebung bildet die Heimat der Pikmin. Allerdings steht ihnen eine Vielzahl natürlicher Feinde entgegen. Gefahrlos können sie sich deshalb nur tagsüber bewegen, wenn die nachtaktiven Fieslinge schlafen.

Als nächtliche Zuflucht dient eine Art Zwiebel auf Stelzen, in der sich die Pikmin versammeln. Jede Art besitzt eine andere Zwiebel. Allerdings nicht in Teil 3, wo sich alle Spezies eine teilen.

Die Zwiebel ist auch der Ursprung neuer Pikmins. Denn jedes Beutegut vom erlegten Käfer bis zu gepflückten Blumen transportieren die kleinen Wuselviecher in ihre Basis. Die Basis spuckt daraufhin Samenkerne aus, die zunächst in den Boden fallen und wie eine Pflanze herauswachsen. Nach dem "pflücken" durch ihren Anführer sind diese sofort einsatzbereit.

Schon gewusst? In den Zwiebeln dürft ihr zwar Hunderte Pikmin sammeln, zum Einsatz kommen in jedem Teil jedoch nur maximal 100 gleichzeitig.

Die Pikmin-Arten

Jede Pikmin-Art besitzt drei Evolutionsstufen, die ihr am Kopfschmuck erkennt. Anfangs haben die Tierchen nur ein grünes Blatt auf dem Kopf und sind langsam und schwach. Ruhen sie sich lange genug aus oder schlürfen sie süßen Nektar, steigen sie auf. Mit einer Knospe oder (besser noch) einer Blume am Kopf sind sie schneller und stärker.

Jede Pikmin-Rasse besitzt spezifische Fähigkeiten, die sie einzigartig macht.Jede Pikmin-Rasse besitzt spezifische Fähigkeiten, die sie einzigartig macht.

Für jeden Zweck gibt es eine spezielle Pikmin-Art:

  • Rote Pikmin sind resistent gegen Feuer und eignen sich dank hoher Angriffsstärke gut für Attacken

  • Gelbe Pikmin können höher als alle anderen Arten geworfen werden. In jedem Teil besitzen sie außerdem spezielle Fähigkeiten. In der ersten Episode transportieren und aktivieren sie Bomben, die sie auf Kommando platzieren. Im zweiten Teil sind sie zudem resistent gegen Strom. In Teil 3 dienen sie sogar als elektrischer Leiter.

  • Blaue Pikmin sind die einzigen die im Wasser planschen können, alle anderen ertrinken im kühlen Nass. Vorausgesetzt ihr ruft sie nicht schnellstens zurück.

Nur in Teil 2:

  • Weisse Pikmin sind immun gegen giftige Gase. Außerdem können sie dank roter Augen vergrabene Gegenstände lokalisieren.

  • Lila Pikmin sind zehnmal so stark und schwer wie andere Arten. So eignen sie sich nicht nur bestens zum Angriff, sondern auch zum Transport schwerer Objekte. Schade, dass sie so langsam laufen.

Nur in Teil 3:

  • Fels-Pikmin sehen aus wie Steine und können harte Glas- und Kristall-Barrieren zerstören, indem ihr sie einfach darauf werft.

  • Flügel-Pikmin besitzen kleine Flügel, mit denen sie sicher über Abgründe und Gewässer schweben. Gleichzeitig sind Bodengegner keine Gefahr für sie.

Schon gewusst? In Pikmin 2 kontrolliert ihr zeitweise auch Bulbmin, die eigentlich keine echte Pikmin-Sorte darstellen. Stattdessen sind diese eine Mutation aus Pikmin und Käfer.

Weiter mit: Pikmin 1 und Pikmin 2

Tags: Science-Fiction   Fantasy   Fun   Shigeru Miyamoto  

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