Vorschau Rayman Legends: Der Held, der verschlief

von Lukas Löhr (09. August 2013)

Es ist witzig, bunt und liebevoll. Rayman Legends zeigt, dass gute Spiele nicht immer grau und brutal sein müssen.

Auch Helden brauchen mal Pause. Bei Rayman und seinen Freunden ist das nur irgendwie etwas aus dem Ruder gelaufen. Satte 100 Jahre verpennen die Schlafmützen, während sich Albträume vermehren und verbreiten. Höchste Zeit, dass der Traumbläser den Wecker läuten lässt. Und so fällt der armlose Held vom Baum direkt in die malerische Welt von Rayman Legends.

Rennen, hüpfen, hauen

Spielerisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger Rayman Origins wenig geändert. Ihr rennt und hüpft durch die Levels, haut Gegnern auf die Nase und schwebt per "Helikopter-Haar" über Abgründe.

Wer zu langsam ist, dem verbrennt der Drache den Hintern.Wer zu langsam ist, dem verbrennt der Drache den Hintern.

Das klappt dank präziser Steuerung wunderbar. Da macht ihr höchstens die teilweise fies versteckten Fallen, oder übermütige Sprünge für euer Ableben verantwortlich.

Wie schnell ihr durch die Level flitzt, bleibt euch überlassen. Es gibt kein Zeitlimit (außer in speziellen Levels, dazu aber später mehr). Ihr könnt in aller Ruhe nach versteckten Kleinlingen suchen und möglichst viele "Lums" sammeln. Für diese Aufgaben gibt es je drei Trophäen.

So richtig Spaß macht es aber, wenn ihr ohne zu bremsen durch den Level rast. Eine Bewegung greift in die andere, Gegner haut ihr im Vorbeirennen und alles fließt förmlich an euch vorbei. Hier zeigt sich, wie viel Mühe sich die Programmierer mit dem Aufbau der Levels gegeben haben.

Wunderschöne Welten

Diese Mühe zeigt sich besonders in den speziellen Musiklevels, von denen es pro Welt nur eines gibt. Hier spielt ihr quasi nette Interpretationen bekannter Lieder wie "Eye of the Tiger" nach, indem ihr nach rechts rennt und im richtigen Moment springt oder schlagt.

Auch wenn die übrigen Level nicht so rhythmisch sind, stehen sie in Sachen Darstellung den Musiklevels in nichts nach. Rayman Legends sieht einfach unfassbar schön aus. Ihr könntet beinahe an jeder Stelle im laufenden Spiel anhalten und hättet einen hübschen Bildschirmhintergrund. Dem verbesserten Grafikgerüst "Ubiart Famework" sei Dank.

Durch viele kleine Animationen im Vorder- und Hintergrund wirkt die Welt lebendig, die Spielmusik schafft die passende Atmosphäre. Zum Beispiel schleicht ihr euch in einem Level durch ein Netz aus Laserschranken, während eine Musik spielt, die stark an eine ähnliche Szene aus dem Film "Oceans Twelve" erinnert. Mit solchen Aktionen sorgen die Entwickler immer wieder für kleine Schmunzler.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fun   Fantasy  

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