Vorschau Flashback: Rückkehr eines Klassikers

von Lukas Löhr (01. August 2013)

Die Sache mit Neuauflagen ist, dass sie meistens nur für Freunde des Originals interessant sind. Kann Flashback nach 21 Jahren erneut begeistern?

Wenn einige von euch morgens aufwachen und sich an nichts mehr erinnern können, hat das vermutlich andere Gründe, als bei Conrad B. Hart in Flashback. Er erwacht morgens ohne Erinnerungen in einem Dschungel.

Wie ihm ein aufgezeichnetes Hologramm von ihm selbst mitteilt, wurden Teile seiner Erinnerung entfernt und versteckt. Von wem, bleibt zunächst ungewiss. Also macht sich Conrad auf, die "Flashbacks" (seine Erinnerungsfetzen) zu suchen und eine Verschwörung weltweiten Ausmaßes aufzudecken. Dafür sieht er sich aber zunächst gezwungen, einen Weg aus dem Dschungel finden.

Doch warum kommt die Neuauflage des Klassikers von 1993 gerade jetzt? Paul Cuisset, Chefentwickler beider Spiele, hat die simple Antwort: "Wir dachten, dass das zwanzigste Jubiläum von Flashback genau die richtige Zeit ist, eine neue Version zu bringen. Die Technik hat sich so weit entwickelt, dass es wirklich aufregend war, etwas Neues mit Flashback auszuprobieren."

Linearer Plattformer

Der Spielablauf hat sich im Vergleich zum alten Flashback im Prinzip wenig geändert. Früher konnte Conrad laufen, springen, rollen und sich ducken. Jetzt kann er außerdem schießen, während er an einer Kante hängt, Granaten werfen und Gegner heimlich von hinten meucheln.

Ihr springt über Plattformen, erledigt Gegner und sucht den besten Weg durch einen Bereich.Ihr springt über Plattformen, erledigt Gegner und sucht den besten Weg durch einen Bereich.

Später findet ihr eine Pistole mit unbegrenzter Munition, einen Schutzschild, eine Molekular-Brille und sekundäre Waffen wie die eben erwähnten Granaten. Ihr klettert über Plattformen, betätigt Schalter, fahrt mit Fahrstühlen und knallt ein paar Drohnen, Mutanten und Terminatoren ab. Beim Zielen fällt schon die erste Modernisierung auf. Im alten Spiel zielte Conrad nur gerade nach links und rechts. Jetzt gibt es vollen 360-Grad-Rundumblick.

"Ich wollte neue Ideen in das Spiel einfügen, die in der alten Version nicht möglich waren, so wie die Molekular-Brille, oder einen Level, wo ihr auf einem fliegenden Jet-Bike fahrt. Außerdem haben wir die Reaktivität der Animationen und Steuerung verbessert und Dinge wie Level-Gestaltung und die Geschichte auf aktuelle Standards gebracht", sagt Cuisset.

Die Missionen des Spiels senden euch an verschiedene Orte. Die Aufgaben sind meist sehr linear. Nachdem ihr zum Beispiel in der Stadt New Washington ankommt, braucht ihr Geld um euch gefälschte Papiere zu kaufen. Also geht ihr zum Amt um euch eine Arbeitserlaubnis zu holen. Dann bringt ihr als Botenjunge Pakete zum Weltraumbahnhof. Später sollt ihr einen Bereich der Station von ausgebüxten Mutanten befreien.

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Tags: Singleplayer   Retro   Science-Fiction  

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