Vorschau ESOTU - Quer über den Kontinent

Quer über den Kontinent

Laut Creativ-Chef Konkle umfasst Elder Scrolls Online alle Gebiete des Kontinents Tamriel, doch nicht jedes Fleckchen Erde nutzt ihr von Anfang an. In den Provinzen wie Skyrim und Morrowind existieren viele unbekannte Areale. Und genau diese wollen die Macher als Erweiterungen später anbieten.

In ganz Tamriel begegnet ihr zahlreichen Ansiedlungen und Nichtspieler-Charakteren.In ganz Tamriel begegnet ihr zahlreichen Ansiedlungen und Nichtspieler-Charakteren.

Flächenmäßig soll das Spiel nicht so umfassend wie der gigantische zweite Teil Daggerfall ausfallen. Doch beim Anspielen lässt sich die wahre Größe kaum erahnen.

Das zentrale Gebiet von Cyrodiil ist übrigens hart umkämpft, denn hier findet der Krieg der verschiedenen Fraktionen statt. Und das bedeutet massenhaft Spieler-gegen-Spieler-Schlachten. Jede Fraktion besitzt hier eine Basisstadt, von der ihr zum Duell aufbrecht.

Wer auf Krieg keine Lust hat, der beschäftigt sich mit den zahlreichen Aktivitäten der fünf Berufszweige. Mit Alchemie braut ihr allerlei Tränke oder ihr verdingt euch als Waffenschmied. Ebenso dürft ihr als Beschwörer eigene magische Gegenstände herstellen. Eure selbsterstellten Produkte verkauft ihr schließlich über eine der fünf Gilden.

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Fakten

  • kompletter Kontinent spielbar
  • nahtlos integrierte Missionen
  • spielerisch und grafisch fast wie Skyrim
  • Ego- oder Verfolgersicht wählbar
  • altbewährtes Kampfsystem
  • 9 Rassen, 3 Klassen, 5 Berufe, 5 Gilden
  • offene Charakterentwicklung mit vielen Fähigkeiten
  • Mehrspieler-Schlachten um Cyrodiil ("PvP")
  • mit deutscher Vertonung
  • noch nichts bekannt über das Bezahlmodell
  • erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2014 für PC, PS4, Xbox One und Mac

Meinung von Thomas Stuchlik

Ich will schnellstens wieder zurück nach Online-Tamriel! Denn das zweistündige Probespiel war einfach viel zu kurz. Vor allem der Spielablauf aus der Ego-Perspektive hat es mir angetan. Schließlich erinnert mich die Ansicht an meine zahllosen Stunden in den Vorgängern Skyrim und Oblivion. Auch die Aufträge wirken nie aufgesetzt und fügen sich passend in den Spielablauf ein - genau wie bei den anderen Teilen.

Elder Scrolls Online versucht, vielschichtige Kampagnen-Action in MMO-Form zu quetschen. Und das klappt auf den ersten Blick vorzüglich. Lediglich die unübersichtliche Karte und teils dumm herumstehende Gegner wirken noch verbesserungswürdig. Hoffentlich können die Entwickler auch die Abwechslung über die lange Spielzeit retten.

Nichts zu beanstanden gibt es bei der PC-Steuerung, die hoffentlich auch mittels Controller auf PS4 und Xbox One funktioniert. Denn von den Konsolenablegern ist bisher noch nichts zu sehen. Die sehr lange Entwicklungszeit ist dem bereits ausgereiften Spiel auf jeden Fall anzumerken. Schade, das es noch bis 2014 dauert, doch so haben die Macher noch Zeit, einige Ungereimtheiten auszubessern.

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Tags: Quakecon   Fantasy   Online-Zwang   Multiplayer  

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