Free 2 Play - Licht- und Schattenseiten des Bezahlmodells - Free2Play und der virtuelle Laden

(Special)

Wie funktioniert "Free 2 play" genau?

Wenn ihr ein "Free 2 play"-Spiel ausprobieren wollt, registriert ihr euch zuerst auf der Internetseite des Spiels - nur so erhaltet ihr die Zugangsdaten, mit denen ihr euch später im Spiel einwählen könnt. Abhängig davon, ob ihr es mit einem Browser-Spiel oder einem Client-basiertem-Spiel zu tun habt, ladet ihr jetzt noch die Installationsdateien herunter, installiert sie und könnt danach sofort loslegen. Oder ihr startet das Spiel alternativ direkt aus dem Internet-Browser heraus.

"Free 2 play"-Spiele wie Drakensang Online spielt ihr direkt in eurem Internet-Browser."Free 2 play"-Spiele wie Drakensang Online spielt ihr direkt in eurem Internet-Browser.

Die Entwickler und Hersteller müssen trotz des kostenlosen Zugangs natürlich Gehälter, Server-, Support- und Entwicklungskosten bezahlen - und Gewinn einfahren wollen sie auch. Schwarze Zahlen erreichen die Unternehmen oftmals über Werbung oder mittels kostenpflichtigen Zusatzangeboten wie virtuellen Gütern, kostenpflichtigen Inhaltserweiterungen oder Premium-Mitgliedschaften.

Der virtuelle Laden

Oft bietet ein Laden (meist als "Shop" oder "Store" bezeichnet) die virtuellen Güter an, den ihr aus dem Spiel heraus direkt ansteuern könnt. Dabei setzen die Entwickler in ihren Spielen verschiedene Reizpunkte, die euch zum Besuch des Shops animieren sollen.

Verschlossene Kisten machen sich nicht gut im Inventar, doch findet ihr die passenden Schlüssel in "Free 2 play"-Spielen vor allem im Shop.Verschlossene Kisten machen sich nicht gut im Inventar, doch findet ihr die passenden Schlüssel in "Free 2 play"-Spielen vor allem im Shop.

In einigen Rollenspielen erhaltet ihr zum Beispiel nur wenige Erfahrungspunkte für erledigte Gegner und absolvierte Aufgaben. Dank kostenpflichtigen Tränken, mit denen ihr den Wert der erhaltenen Erfahrung kurzzeitig stark erhöht, erreicht ihr das Maximallevel sehr viel schneller.

Ihr trefft also die Entscheidung: Kein Geld ausgeben und sehr viel länger für einen Stufenaufstieg benötigen oder etwas Geld investieren und schneller vom Fleck kommen?

Ein anderes Beispiel für solch einen Reizpunkt: In Neverwinter oder Star Trek Online findet ihr verschlossene Truhen, die sich nur mit Schlüsseln öffnen lassen, die es im virtuellen Laden zu kaufen gibt.

Gleich zu Beginn eures Abenteuers erhaltet ihr einen dieser Schlüssel als Belohnung für eine absolvierte Mission oder als Beutefund in den Taschen eines besiegten Feindes, damit ihr wenigstens einmal das neugierige Kribbeln der Vorfreude beim Öffnen einer Truhe verspürt.

Danach nerven nicht nur die verschlossenen Kisten, die den eh schon eingeschränkten Inventarraum belegen, sondern auch die Mitteilungen im Spiel, die euch davon in Kenntnis setzen, dass ein Spieler etwas besonderes aus einer Truhe gezogen hat, ein sehr mächtiges Raumschiff zum Beispiel.

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Tags: Free 2 play  

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