Free 2 Play - Licht- und Schattenseiten des Bezahlmodells - Pay2Win und Abzocke

(Special)

"Free 2 play" oder Pay2win?

22,5 Prozent der befragten Spieler gaben an, dass sie schon mal einem "Free 2 play"-Online-Rollenspiel den Rücken zukehrten, weil sie es nur noch durch Geldinvestitionen gewährleisten konnten, mit anderen Spielern weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

In der Umfrage des Unternehmes project vrtcl GMbH gaben 22,5 Prozent der Befragten an, wegen Pay2Win mit einem "Free 2 play"-Spiel aufgehört zu haben.In der Umfrage des Unternehmes project vrtcl GMbH gaben 22,5 Prozent der Befragten an, wegen Pay2Win mit einem "Free 2 play"-Spiel aufgehört zu haben.

In solch einem Spiel müsst ihr also Geld ausgeben, um zu gewinnen, was auch "Pay2win" genannt wird. Auch bei Fragen nach den größten Nachteilen von kostenlosen Online-Spielen und den negativen Erlebnissen mit "Free 2 play" wurde Pay2win häufig genannt.

Aus Spielersicht bedeutet ein faires "Free 2 play"-System also, dass die besten Gegenstände im Spiel - egal ob Waffen, Rüstungen oder auch Talente sowie bestimmte Fähigkeiten - nicht (nur) über den virtuellen Laden erhältlich sein dürfen:

18,5 Prozent der durch die von projekt vrtcl GmbH befragten Spieler nannten als wichtigste Eigenschaft eines guten "Free 2 play"-Spiels ein faires Bezahlsystem, damit landete die Antwort noch vor den Nennungen "Einsteigerfreundlich", "Gute Grafik" und "Abwechslungsreich" auf Platz 3 - die Plätze 2 und 1 belegten "Spannung" und "Spaß", mit je 19,3 Prozent Stimmenanteil.

Abzocke oder faires Bezahlmodell?

Häufig fällt im Zusammenhang mit "Free 2 play" auch der Begriff der Abzocke. Allods Online tat sich zum Beispiel keinen Gefallen damit, einen Gegenstand, der Spieler von lästigen Todesnachwirkungen kuriert und den damit gerade hochstufige Schlachtzugs-Gruppen benötigen, anfangs für 13,50 Doller (gut 10 Euro) pro 20er-Stapel in den Laden zu stellen. Wenn derart hohe Preise für zwingend notwendige Gegenstände im Shop auftauchen, verstehen die Spieler keinen Spaß.

Mit nur einer Fähigkeitenleiste kommt ihr in keinem Online-Rollenspiel weit, auch nicht in Star Wars - The Old Republic.Mit nur einer Fähigkeitenleiste kommt ihr in keinem Online-Rollenspiel weit, auch nicht in Star Wars - The Old Republic.

Gleiches gilt, wenn der kostenlose Zugang durch zu viele Einschränkungen erkauft ist. So steckten die Macher von Star Wars - The Old Republic Kritik ein, weil sie zum Start ihres "Free 2 play"-Modells nur eine Zauberleiste kostenlos zur Verfügung stellten.

Viel zu wenig, um alle Fähigkeiten unterzubringen. Wer also jeden möglichen Bereich beschneidet, von Chatfunktionen über Gildengründungen bis hin zu Schnellreisesystemen, der vergrault viele Spieler, bevor sie auch nur einen Cent dagelassen haben.

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Weiter mit: Balance zwischen "Big Spendern" und "Nicht-Zahlern"

Tags: Free 2 play  

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