Test Dragon Commander - Zweckmäßige Optik

Zweckmäßige Optik

Optisch dürften die Schlachten euch nicht aus dem Schuppenkostüm hauen. Die bunten Schlachtfelder wollen nicht so recht überzeugen. Gleiches gilt für die detailarmen Einheiten und ihre mittelmäßigen Animationen. Dagegen gefällt die Optik auf der Raven schon besser. Zwar kommt sie auch nicht über die Kategorie „Zweckmäßig“ hinaus.

Die Echtzeit-Schlachten arten in hektisches Massensterben aus.Die Echtzeit-Schlachten arten in hektisches Massensterben aus.

Dafür gefallen aber die detaillierten Schauplätze sowie die Figuren mit der Steampunk-Fantasy-Optik. Akustisch macht Divinity vieles richtig. Die deutschen Sprecher machen einen sehr guten Job und tragen maßgeblich zur Atmosphäre bei. Zudem passt die musikalische Untermalung richtig gut zum Szenario. Lediglich die bemüht dynamische Musik während der Echtzeit-Schlachten ist keine Wohltat für die Ohren.

Wer seine Zeit nicht allein als virtuelles Schuppentier verbringen will, der kann sich am Mehrspieler-Modus versuchen. Bis zu vier Spieler können sich in einzelnen Schlachten oder einer gesamten Kampagne gegenseitig bekriegen. Sportliche Naturen freuen sich zudem über internationale Ranglisten.

Fakten:

  • Mischung aus Runden- und Echtzeit-Strategie, Shooter und Rollenspiel
  • spannendes Fantasy-Steampunk-Szenario
  • abwechslungsreiche Spielmechanik
  • als Drache mittendrin im Schlachtgeschehen
  • sehr gute Sprecher und Dialoge
  • ihr trefft in Gesprächen Entscheidungen
  • motivierende Spielkarten
  • spielerisch eintönige Echtzeit-Schlachten
  • Mehrspieler-Modus mit bis zu vier Spielern
  • erhältlich für PC

Meinung von Stephan Petersen

Divinity - Dragon Commander ist erfrischend anders. Das Konzept aus Runden- und Echtzeit-Strategie sowie Shooter und einer Prise Rollenspiel geht weitgehend auf. Das beginnt schon beim spannenden Fantasy-Steampunk-Szenario.

Die Spielwelt ist interessant, so dass es Spaß macht, in den unterhaltsamen Dialogen mehr über sie zu erfahren. Zudem haben die intelligenten Dialoge und die Rats-Entscheidungen Einfluss auf das Spielgeschehen. Auch der Rundenstrategie-Teil weiß zu gefallen. Es motiviert, Einheiten und Fähigkeiten freizuspielen sowie auf der Strategiekarte sein Reich zu verwalten und Armeen zu verschieben. Vor allem der Einsatz der Spielkarten ist ein unterhaltsames Element.

Allerdings geht Divinity - Dragon Commander in einem anderen Kernelement, dem Echtzeit-Strategie-Part, etwas die Luft aus. Dieser ist zu einfach gestrickt und zu hektisch, um durchgehend zu gefallen. Auch der tolle Einfall mit dem Drachen löst hier nicht die Motivationsbremse. Im späteren Verlauf des Spiels habe ich mich immer wieder dabei erwischt, dass ich lieber meinen Generälen den Vortritt gelassen und ihnen bereitwillig das Gold gezahlt habe.

75

meint: Der Genre-Mix motiviert mit vielen tollen Ideen und einem spannenden Szenario, schwächelt aber im Echtzeit-Strategie-Bereich.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fantasy  

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