Vorschau Ryse - Son of Rome: Schlachtfest für Xbox One

von Thomas Stuchlik (09. September 2013)

Feldherren an die Front: Mit Ryse erwartet euch ein historisches Action-Spektakel, das den Start der neuen Konsolengeneration versüßen will.

Ryse sollte eigentlich für die Xbox 360 erscheinen und ausschließlich per Kinect steuerbar sein.Ryse sollte eigentlich für die Xbox 360 erscheinen und ausschließlich per Kinect steuerbar sein.

Kinect ist seit Jahren als Steuerung für jüngere Semester und Gelegenheitszocker abgestempelt. Kein ernsthafter Spieler würde aktuell seinen Controller gegen die Bewegungserkennung tauschen wollen. Das System besitzt zumindest auf der Xbox 360 zu viele Einschränkungen.

Dennoch hatte Microsoft damit Größeres vor und ließ von Crytek einen Action-Titel für den harten Kern der Spieler programmieren. Name: Ryse.

Kurzzeitig tauchte das Spiel namens Ryse auf der Spielemesse E3 2011 auf, nur um gleich wieder zu verschwinden. Das hatte einen guten Grund: Die Entwickler wechselten nicht nur die Plattform sondern auch die Steuermethode. Statt auf Xbox 360 kommt es für Xbox One, statt Kinect steuert ihr es jetzt konventionell mit dem Controller.

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Historische Schlachten in Ryse - Son of Rome

Auf der diesjährigen E3 2013 war das Action-Spektakel bereits spielbar, überzeugte uns aber keineswegs. Zu sehr setzte das Spiel auf vorgegebene Abläufe mit eingeblendeten Tasten (sogenannte Quicktime-Events). Scheinbar noch ein Relikt aus der Kinect-Zeit. Doch auf der Gamescom 2013 in Köln hinterlässt Ryse einen deutlich besseren Eindruck.

Barbarische Schlachten

Hinter verschlossenen Türen geben die Macher von Crytek tiefe Einblicke in die Welt von Ryse. Und diese stellt den angehenden Feldherren vor zahlreiche Herausforderungen.

Haltet euch den Rücken frei, denn in der Schlacht kommen Gegner von allen Seiten.Haltet euch den Rücken frei, denn in der Schlacht kommen Gegner von allen Seiten.

Crytek demonstriert das ausgefeilte Kampfsystem in einer Arena inmitten einer dicht bepflanzten Wiese vor bergiger Kulisse. Die Idylle wird jäh von heranrückenden Barbaren unterbrochen. Auf Distanz könnt ihr die Fieslinge noch mit gezielten Speertreffern erledigen. Für genauere Attacken ladet ihr das Wurfgeschoss einige Sekunden auf.

Flugs wechselt ihr zu Stahlklinge und Schild, um in den Nahkampf überzugehen. Die ersten Barbaren sind Schwertfutter, denn mit eurer Schneide zieht ihr ihnen einen blutigen Scheitel. Allerdings ist die feindliche Meute auf Zack und versucht euch zu umkreisen.

Dann helfen nur gekonnte Ausweichmanöver oder euer Schild um zu blocken. Letzteres nutzt ihr übrigens auch zur Attacke, um aufdringliche Gegner wegzuschubsen.

Die Vorführung auf der Gamescom beweist, dass Ryse weit mehr als Knöpfchendrücken erfordert. Denn einer der Crytek-Entwickler stirbt umgehend als er ein wenig zu offensiv die Barbaren aufmischt.

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