Test Da Vinci Code - Sakrileg

von Tobias Stolle (09. Juni 2006)

Mit "The Da Vinci Code - Sakrileg" wird wieder einmal ein Blockbusterbuch, das im Moment auch in der Kinofassung zu sehen ist, als Computerspiel in allen Systemen erscheinen. Keine ganz leichte Aufgabe, denn durch den Hype des Buchs sind die Erwartungen an den Film und die Spiele dementsprechend hoch gesteckt. Ob es sich lohnt mit diesem Action-Adventure die Geheimnisse des Da Vinci Codes zu erkunden, erfährst du hier.

Wer kennt Sie nicht?!Wer kennt Sie nicht?!

Storyline

Wer das Buch nicht kennt, es beginnt mit einem Mord im berühmten Louvre - der Museumsdirektor Saunière wurde getötet. Eine neben dem Toten aufgemalte verschlüsselte Botschaft dient als Ansatzpunkt für die Ermittlungen. Diese wird allerdings falsch verstanden und die Polizei verdächtigt den Symbologen aus Harvard, Robert Langdon, der mithilfe der Agentin und Dechefrier-Expertin Sophie Neveu aber dem richtigen Geheimnis auf die Spur kommen will. Beide geraten aber schnell selbst in die Schusslinie von Polizei und christlichen Orden. Ganz nebenbei suchen sie den Heiligen Gral. Mehr sag ich dazu einmal nicht um die Spannung nicht zu nehmen. Nach dem einführenden Intro übernimmst du die Kontrolle über eine der beiden Hauptfiguren, die entweder abwechselnd oder auch gemeinsam zum Einsatz kommen. Freie Auswahl darüber hast du aber nicht. Wie es sich gehört hat man in "The Da Vinci Code - Sakrileg" das Augenmerk etwas mehr auf den Adventure Teil gelegt und das Spiel mit guten Rätseln ausgestattet. Von klassischen Schiebe- und Dreh-Rätseln bis hin zu kniffligen Wortspielen, welche nur durch das Austauschen von Symbolen und Buchstaben gelöst werden können ist alles vorhanden

Eines der vielen PuzzlesEines der vielen Puzzles

Jede Menge neue Puzzles

Viele der Worträtsel wie z. B. Anagramme oder Substitutionsrätsel lassen sich durch beharrliches Absuchen der Umgebung lösen, denn dort finden sich viele notwendige Hinweise an mehr oder weniger versteckten Orten. Von Zeit zu Zeit musst du auch Objekte einsetzten, um voranzukommen. Auch alle, die das Buch schon kennen werden an den Rätseln zu knabbern haben, denn bis auf das erste Mona-Lisa-Geheimnis im Louvre entspricht keines der Puzzle mehr der Buchvorlage. Also schon mal Bleistift und Papier hergerichtet. Highlights sind sicherlich die Züricher Bank, in der du mit Saunières Cryptex hantieren kannst, aber auch die Fibonacci-Folge spielt an mehreren Stellen eine ganz besondere Rolle. So bahnst du dir den Weg durch die insgesamt 9 Missionen. Der Spielablauf ist ziemlich linear und du kannst eigentlich keine Fehler machen. Die einzigen Hindernisse bekommst du in Form von Wachen, Polizei oder der geheimen Orden der Kirche zu sehen. Du bist in der Lage mit deiner Spielfigur zu schleichen und gezielt Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Sollte es dennoch einmal zu einem Kampf kommen wird dieser in Stile eines simplen Kampfsystems geregelt.

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