Test Der Puppenspieler: Nach Rayman erneut ein geniales Hüpfspiel

von Jens-Magnus Krause (06. September 2013)

Ein kopfloser Puppenheld, eine magische Schere und ein fieser Bär sind die Hauptdarsteller in der Puppenspieler. Dadurch ist das Spiel nicht nur etwas für Fans der Augsburger Puppenkiste.

Als kleiner Puppenknabe Kutaro erhaltet ihr von der Hexen-Köchin des Königreichs Hinweise und Aufgaben.Als kleiner Puppenknabe Kutaro erhaltet ihr von der Hexen-Köchin des Königreichs Hinweise und Aufgaben.

Drei Jahre Entwicklung stecken im exklusiven PS3-Spiel Der Puppenspieler (im Ausland: The Puppeteer). Das ist für heutige, gängige Veröffentlichungszyklen eine lange Zeitspanne. Aber diese beweist einmal mehr, dass Gutes seine Zeit braucht. Sony hat dieses Grundgesetz beachtet und das hauseigene Entwicklerteam des Japan-Studios zahlt jede Minute des Wartens mit diesem Spiel zurück. Es macht richtig Spaß!

In der als Mondreich bezeichneten Spielwelt geht etwas Böses vor. Ein gemeiner Bär stiehlt der Mondreich-Göttin zwei wertvolle Besitztümer: eine mächtige Schere und einen schwarzen Stein. Damit reißt er die Macht über das Königreich an sich und verwandelt die Kinder dieser Welt in Holzpuppen - um sie zu Sklaven seines Königreichs zu machen.

Ihr steuert eine dieser Puppen namens Kutaro. Euer Ziel: Den Bären erlegen, um euren verloren gegangenen echten Kopf zu finden und als realer Junge nach Hause zurückzukehren.

Leicht gemacht, weil fair durchdacht

Der Einstieg in das Spiel läuft gemütlich ab: Damit ihr zu Beginn nicht völlig ohne Plan umherirrt, hilft euch die schwebende, geistähnliche Katze Ying Yang. Euer Protagonist ist nämlich auf andere Köpfe angewiesen, um überhaupt sehen zu können. Sein echter Kopf ist während seiner Gefangennahme verschwunden.

Die schwebende, türkisfarbene Katze sucht für euch die Umgebung nach goldenen Mundfunkeln und neuen Köpfen ab.Die schwebende, türkisfarbene Katze sucht für euch die Umgebung nach goldenen Mundfunkeln und neuen Köpfen ab.

Mit der Katze sucht ihr via rechtem Stick eure Umgebung ab. Das hat zwei Gründe: Zum einen spürt ihr so goldene Steine namens Mondfunkel auf, die euch bei einer Anzahl von 100 ein Extraleben schenken. Zum anderen findet ihr so euer erstes Haupt: einen Totenkopf.

Die aufgetriebenen Köpfe sehen nicht nur ulkig aus, sondern besitzen auch verschiedene Funktionen. Aktiviert ihr per Digitalkreuz beispielsweise in Anwesenheit eines großen Skeletts euren Totenkopf, verliert das Skelett aus seinem Brustkorb ganz viele Mondfunkel. Setzt ihr an richtiger Stelle euren Spinnenkopf auf, zieht euch eine große Spinne nach oben und ihr landet in einem Bonuslevel. Der Ninjakopf dagegen ballert Fluggeschosse auf Gegner.

Maximal könnt ihr drei Köpfe gleichzeitig besitzen und frei zwischen ihnen wählen. Wichtig und fair zugleich: Trifft euch ein Gegner, rollt euer Kopf für eine bestimmte Zeit auf dem Boden umher. Sammelt ihr ihn rechtzeitig ein, setzt ihn Kutaro einfach wieder auf. Schafft ihr es nicht, müsst ihr auf eure zwei anderen Köpfe zurückgreifen oder neue mit Ying Yang suchen.

Weiter mit: Her mit den Boss-Gegnern!

Inhalt

Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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