Test Killzone Mercenary: Die Vita lebt!

von Ulrich Wimmeroth (09. September 2013)

Der fünfte Teil der Killzone-Serie ist eine Exklusiv-Entwicklung für PlayStation Vita. Hier erfahrt ihr, wie gut sich die Ego-Ballerei auf der mobilen Konsole schlägt.

Schwarze Uniformen und Gasmasken - Standardausrüstung für die Helghast.Schwarze Uniformen und Gasmasken - Standardausrüstung für die Helghast.

Ein brillanter Bildschirm, zwei Analog-Sticks und ordentliche Rechenkraft: Eigentlich sollte auf Sonys nobler Konsole für unterwegs schon einiges möglich sein. Aber der Spielenachschub tröpfelt und für Anhänger von actionreicher Ballerei sah es bislang eher traurig aus.

Das Genre Ego-Shooter erweitern jetzt die Guerrilla Cambridge Studios (Little Big Planet für die PSP) um ein exklusives Spiel aus dem Killzone-Universum. Nach dem eher lauwarmen Resistance - Burning Skies und dem nicht minder durchschnittlichen Call of Duty - Black Ops Declassified endlich ein Lichtblick?

Wenn ihr noch keinen Blick auf die Wertung geworfen habt: Die Antwort ist ein klares Ja! Mit beeindruckender Grafikpracht, einem dicken Waffenarsenal, solider Kampagne und Mehrspieler-Modi setzt sich Killzone Mercenary gleich an die Spitze der PS-Vita-Spiele.

Hartes Söldnerleben

Ihr schlüpft in die Rolle des ehemaligen UCA-Soldaten Arran Danner. Der ist nun als Söldner unterwegs und erledigt die Drecksarbeit für seine Auftraggeber. Dabei ist es dem moralfreien Danner egal, ob das Geld von der ISA oder den gruseligen Helghast stammt. Ihr könnt also auch Missionen für die schwarz bemäntelten Bösewichte übernehmen.

Gleich in der ersten Mission gerät schon alles aus dem Ruder. Eigentlich reine Routine: Ihr sollt auf dem Planeten Pyrrhus den vektanischen Botschafter und seine Familie evakuieren. Das geht gehörig schief und die folgenden Ereignisse führen euch in insgesamt neun Einzelspieler-Missionen quer durch das Killzone-Universum.

Euer Ziel ist es aber immer, möglichst viel Geld zu verdienen. Das gibt es für absolvierte Missionen, effektives Ausschalten von Gegnern oder das Sammeln von Geheiminformationen. Mit der angehäuften Kohle kauft ihr dann im Waffenladen ein oder zahlt nach dem Bildschirmtod für eure Auferstehung.

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Erste Spieleindrücke zu Killzone Mercenary

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Kampagne und Herausforderungen

Die Einzelspielerkampagne besteht aus neun Missionen. Verbunden mit aufwändigen Zwischensequenzen, die euch die Geschichte erzählen und die Aufträge vorstellen. In der Regel bewegt ihr euch durch verwinkelte Räume und schaltet auf dem Weg zum Ziel die Gegner aus.

Dabei habt ihr sogar eine begrenzte taktische Wahl. Entweder mit voller Feuerkraft losstürmen, oder mit Schalldämpfer und Messer im Schleichgang die Gegner ausschalten. Dank dem Radarschirm links unten am Bildschirm, seht ihr die Gefahren rechtzeitig. Solange die Gegnermarkierung orange ist, seid ihr noch nicht entdeckt.

Habt ihr aber einmal vergessen eine Überwachungskamera auszuschalten, bekommt ihr es gleich mit der geballten Feuerkraft der Bösewichte zu tun. Und diese gehen überraschend intelligent vor, versuchen euch einzukreisen und sind ordentliche Schützen. Selbst auf dem einfachsten der drei wählbaren Schwierigkeitsgrade dürftet ihr mit achtlosem Ballern schnell in Bedrängnis kommen.

Die Kampagne solltet ihr in etwa fünf Stunden erledigt haben, je nachdem, ob ihr durch die Einsatzgebiete stürmt, oder euch richtig Zeit lasst, nach versteckten Informationen zu suchen. Seid ihr Trophäen-Jäger oder wollt einfach mehr Geld verdienen, könnt ihr euch dann noch mal an die Level wagen.

Es stehen dann zusätzliche Herausforderungen zur Verfügung.
Aufgeteilt nach Präzision, Verdeckt und Zerstörung könnt ihr dann einen Abschnitt unter Zeitdruck, dem Einsatz vorgegebener Waffen oder neuen Zielen wiederholen.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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