Test GTA 5 - Spezialfähigkeiten, Missionen mit schwarzem Humor und Verfolgungsjagden

Statuswerte und Spezialfähigkeiten

Ob während eines Auftrags oder zwischen den Missionen: Per Kreismenü könnt ihr fast immer zwischen den drei Hauptcharakteren wechseln. Der Charaktertausch geht butterweich über die Bühne und hat den Vorteil, dass die Missionen an Dynamik gewinnen.

Per Schieß-Training könnt ihr eure Zielgenauigkeit erhöhen.Per Schieß-Training könnt ihr eure Zielgenauigkeit erhöhen.

Weiterhin verfügen Michael, Franklin und Trevor über unterschiedliche Talente. Während Franklin besonders gute Statuswerte in der Kategorie "Fahren" besitzt, ist Trevor ein Fliegerass. Michael kann wiederum besonders gut schießen und schleichen. Ihr könnt die Statuswerte der Charaktere verbessern, indem ihr das jeweilige Talent trainiert - zum Beispiel, indem ihr einer Schießanlage einen Besuch abstattet oder eine Fliegerschule aufsucht.

Alle drei besitzen übrigens eine Spezialfähigkeit, die ihr per Druck auf den Analogstick kurzzeitig aktivieren könnt. Franklin kann eine Zeitlupe einschalten (Max Payne), mittels der es sich leichter durch den Verkehr schlängeln lässt. Trevor kann in Wut ausbrechen und für kurze Zeit mehr Schaden einstecken. Michael greift wiederum in Gefechten auf eine Markierungsfunktion zurück und kann mehrere Feinde auf einmal ausschalten.

In den ersten Spielstunden dürftet ihr wohl eher selten von diesen Fähigkeiten Gebrauch machen. Später sind viele Missionen jedoch anscheinend extra so aufgebaut, dass ihr sie nur unter Zuhilfenahme der Fähigkeiten meistern könnt.

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Abwechslungsreiche Missionen mit schwarzem Humor

Rockstar ist dafür bekannt, die eigenen Spiele abwechslungsreich zu gestalten. Mit GTA 5 liefern die Entwickler nun ihr Meisterstück ab. Die Aufträge sind nicht nur mannigfaltig, sondern strotzen vor bitterbösem, schwarzen Humor.

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Von GTA bis GTA 5 - Grand Theft Auto im Wandel der Zeit

In einer Mission infiltriert ihr als Michael beispielsweise das Hauptquartier des "Lifeinvader"-Konzerns. "Lifeinvader" ist offenbar eine Veräppelung des sozialen Netzwerks Facebook. In der Zentrale sollt ihr ein Prototypen-Gerät manipulieren.

Als Computerfachmann verkleidet, schleicht ihr euch durch den Hintereingang des Konzerngebäudes. Unterwegs fängt euch ein Mitarbeiter ab, der auf eure Verkleidung hereinfällt. Bevor ihr euren eigentlichen Auftrag ausführen könnt, setzt ihr euch an den Rechner des Lifeinvader-Mitarbeiters und reinigt dessen von Computerviren zerfressene Festplatte.

Nachdem ihr das erledigt habt, begebt ihr euch heimlich, still und leise zum Prototypen. Ein paar Handgriffe später verlasst ihr wieder das Gebäude und fahrt zu eurer Villa. Dort schaut ihr euch eine Fernsehübertragung des Lifeinvader-Konzerns an, der den Prototypen vorstellt.

Während der Ansprache des Geschäftsleiters wartet ihr den richtigen Moment ab und lasst per Anruf das Gerät neben seinem Kopf explodieren. Ob möglicherweise ein paar Leute bei Rockstar Abneigungen gegenüber sozialen Netzwerken haben?

Überarbeitete Fahrphysik und Verfolgungsjagden

Rockstar hat die Fahrzeugphysik im Vergleich zu GTA 4 stark überarbeitet. Während ihr im Vorgänger das Gefühl hattet, ihr würdet die Vehikel teilweise auf Schmierseife manövrieren, steuern sich die Fahrzeuge im fünften GTA-Teil direkter. Ein bisschen mehr wie in der Spielhalle, aber das kommt dem Spiel tatsächlich zu Gute.

Rockstar hat die Fahrphysik in GTA 5 stark überarbeitet.Rockstar hat die Fahrphysik in GTA 5 stark überarbeitet.

Ein bulliger Abschleppwagen verhält sich immer noch weitaus träger als ein schnittiger Sportwagen oder ein flinkes Motorrad.

Auch an den Verfolgungsjagden hat Rockstar gefeilt. So haben sich die Verantwortlichen vom kreisförmigen Suchbereich der Polizei aus GTA 4 verabschiedet. Stattdessen hat nun jedes Polizeiauto einen trichterförmigen Sicht- und Suchbereich. Schafft ihr es, lange genug aus diesem herauszubleiben, stellen die virtuellen Beamten die Fahndung nach euch ein.

Schade, dass Rockstar dem Spiel wieder nur eine englische Sprachausgabe verpasst hat. Wer darauf angewiesen ist, die deutschen Untertitel mitzulesen, darf vom Spielspaß ein paar Prozentpunkte abziehen. Während der Fahrt zu lesen funktioniert genauso wenig wie im echten Leben.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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