Test NHL 14: Auf dem Eis geht es heiß her

von Jens-Magnus Krause (19. September 2013)

26 Auszeichnungen als bestes Sportspiel auf der Hülle? NHL 14 muss ja wohl gut sein, oder? Dieses Jahr gibt's Detail-Innovationen in den Bereichen Zweikampf, Faustkampf und Kontrolle.

Für ein Ausweichmanöver (Deke) genügt inzwischen ein Knopfdruck und der Einsatz des linken Sticks. Funktioniert super in der Praxis.Für ein Ausweichmanöver (Deke) genügt inzwischen ein Knopfdruck und der Einsatz des linken Sticks. Funktioniert super in der Praxis.

Was im Vorgänger eine vollständige Erneuerung war, bauen die Entwickler in NHL 14 konsequent aus: Dem neuen Schlittschuhverhalten mit seinen freien Bewegungsmöglichkeiten, der Unabhängigkeit vom Puck und möglichen Gleichgewichtsverlusten fügt sich dieses Mal eine neue Dynamik hinzu, nämlich die Kollisionsphysik.

Damit ist es noch leichter möglich, einen Knochen zerschmetternden Körperkontakt (Bodycheck) auszuführen. Und die Bewegungen sind deutlich realitätsnäher.

Fortan reicht es für einen Check bereits, mit dem linken Stick in einen gegnerischen Spieler zu fahren. Doch das klingt einfacher, als es ist: Zutaten wie Geschwindigkeit, Gewicht und die Position der Profis spielen fortan die entscheidende Rolle für einen wuchtigen Check.

Einfach nur eine Taste zu drücken, genügt bei weitem nicht mehr. Insgesamt führt das zu einer körperbetonteren Spielweise, wie sie die Mannschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika praktizieren.

Kämpfen wie ein Boxer

Zur körperbetonten Spielweise gehören neben stärkeren Checks auch die innovativste Neuerung der diesjährigen Ausgabe, die sogenannte Enforcer Engine. Diese Spielmechanik basiert auf der aus Fight Night bekannten Boxmechanik und verändert die Kampfart der virtuellen Eishockeyspieler.

Kämpfe bestreitet ihr fortan aus der Perspektive der dritten Person - inklusive "Enforcer Engine" aus EAs Boxspiel Fight Night.Kämpfe bestreitet ihr fortan aus der Perspektive der dritten Person - inklusive "Enforcer Engine" aus EAs Boxspiel Fight Night.

Vergesst die seit NHL 10 bekannte Ego-Perspektive. Ihr kämpft jetzt aus der Sicht der dritten Person. Alle Mannschaftskameraden und Kontrahenten bleiben auf dem Eis, die Anhänger grölen und hauen gegen das Plexiglas, der Schiedsrichter umkurvt euch - das wirkt wie im Fernsehen!

Die Steuerung der Kämpfe ist simpel: Ihr könnt schlagen, euch weg ducken und am Trikot eures Gegenübers ziehen, um es aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das alles führt ihr mit den beiden Analogsticks aus.

Des Weiteren sind die Kämpfe nicht mehr nur Anfragen, die ihr auf Knopfdruck annehmen könnt. Größtenteils fliegen die Fäuste ganz plötzlich - wenn ihr beispielsweise den gegnerischen Torwart unfair angegangen seid. Der größte Spieler des Gegners lässt euch so etwas nicht mehr ungestraft durchgehen.

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