Test NFS Carbon - Seite 2

Der Auswahlbidschirm für die eigene CrewDer Auswahlbidschirm für die eigene Crew

Helfende Hände, äääh Reifen....

Eine weitere Neuerung sind die schon erwähnten Crews, die aus je 4 Mitgliedern besteht. Sobald man sich in der Hierarchie etwas nach oben gearbeitet hat, bieten sich neue Fahrer an, in der eigenen Crew mitzufahren. Über einen entsprechenden Bildschirm kann man diese rekrutieren und wieder entlassen. Außer den verschiedensten Boni wie höhere Preisgelder, verbesserte Tuningmöglichkeiten oder Rabatte beim Kaufen eines neuen Wagens steht einem dann in (fast) jedem Rennen die Fähigkeiten des Kollegen zur Verfügung. Eure Begleiter haben dabei 3 verschiedene Funktionen: Blocker halten einem wie der Name schon sagt, andere Fahrer vom Hals und so gesehen im wahrsten Sinne den Rücken frei. Schlepper geben einem Windschatten, aus dem man dann schneller herausfahren kann, um Gegner zu attackieren. Scouts suchen auf der Strecke nach Abkürzungen und helfen einem so, wichtige Zeit zu sparen. Welche Crewmitglieder man dabei bevorzugt, ist Geschmackssache. Ich persönlich fand die Scouts am hilfreichsten, wobei man mit offenen Augen die Abkürzungen auch selber findet. Spielerisch relevant sind die Crewmitglieder meiner Meinung nach allerdings viel zu wenig. Schade eigentlich, auch wenn die eigentlich nette Idee nicht ganz neu ist und schon bei "Juiced" in einer ähnlichen Weise zu sehen war.

Neu dabei sind klassische "Muscle Cars"Neu dabei sind klassische "Muscle Cars"

Technisch keine Offenbarungen

Bei der Technik ist man sich in jeder der verschiedensten Bereiche treu geblieben. Die Grafik erinnert stark an "Underground" und man stellt sich die Frage, ob sich die nach Jahren nicht noch etwas mehr verbessert haben darf. Immerhin wurden der Grafik einige neue Effekte spendiert, zum Beispiel die hübsch anzusehenden Windverwirbelungen. Natürlich gibt es wie schon im Vorgänger eine (recht schwache) Begleitstory, die immer wieder in mit echten Schauspielern verfilmten Videos weitererzählt wird, was ebenfalls sehr nett ist. Der (Motoren)sound kommt etwas fetter daher als beim letzten Teil und klingt deutlich realistischer, die Musik bietet fetzigen Sound passend zu qualmenden Reifen. Die Bedienung ist eingängig, auch wenn die zahlreichen Menüs manchmal etwas arg verschachtelt wirken. Enttäuschend ist der Umfang. Gemessen an "Underground 2" bzw. der Dauer, um das Spiel durchzuspielen, ist der Singleplayer-Modus recht bescheiden. Allerdings gibt es für unersättliche einen Online-Modus. Die Fahrphysik hat man ebenfalls unverändert gelassen, sie ist nach wie vor sehr arcadelastig, was aber nur ein Kritikpunkt ist, wenn man Realismus erwartet. Die 3 Neuen Fahrzeugklassen Exoten, Muscle Cars und Tuner fahren sich allerdings zum Teil recht unterschiedlich.

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