Test Oddworld - Strangers Vergeltung - Seite 3

Die Kanalisation ist kein Ort zum verweilen.Die Kanalisation ist kein Ort zum verweilen.

Überlebenskampf

Nicht weniger wertvoll als die Quicksave Funktion ist übrigens auch Stranger's Ausdauerleiste. Neben der normalen Lebensenergie ist diese quasi eure Rückversicherung für den Fall, dass Stranger viel Schaden einstecken muss (was nicht gerade selten passiert). So könnt ihr bei voller Ausdauer, praktisch auf Knopfdruck wieder einen Grossteil eurer Energie herstellen. Die Ausdauerleiste regeneriert sich automatisch solange ihr still steht. Wer häufiger Deckung, in Form von Felsen, Unterholz oder Kisten aufsucht, hat schon mal wesentlich bessere Karten den Kugelhagel der Banditen zu überleben. Stranger's Fähigkeiten unterscheiden sich hierbei aber auch je nach Sichtmodus. So seid ihr mit der Thirdperson Kamera z.B. deutlich agiler, könnt schneller rennen, schwimmen und Gefahren ausweichen. Da die Nahkampffähigkeiten von Stranger jedoch nicht jeden Schurken beeindrucken ist hier vorsichtig geboten. Effektives Ausschalten und Einfangen von Banditen geht in der Ego-Perspektive wesentlich einfacher von der Hand. Dicke Brocken mit dickem Panzer beispielsweise lassen sich ohnehin nur mit schwereren Kalibern zu Boden bringen. Die Gegner lernen sichtlich dazu, und zaubern nicht selten ganz neue Mordwerkzeuge aus dem Hut.

Mit einem Stinktier gegen den Flammenwerfer? Don´t try it at home!Mit einem Stinktier gegen den Flammenwerfer? Don´t try it at home!

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Stark für den Westen!

Was soll ich noch sagen? "Oddworld: Strangers Vergeltung" ist sein (Kopf?)Geld wert. Ob tot (gebraucht) oder lebendig (neu und eingeschweißt) macht hierbei, im Gegensatz zum Spiel selbst dann ausnahmsweise mal keinen Unterschied. Allein der Spielwitz dürfte kaum noch mal übertroffen werden, denn was Lorne Lanning und seine Mannen da abgeliefert haben ist schon ein echter Rundumschlag, der so ziemlich jeden Genrekollegen alt aussehen lässt. Hierbei muss ich jedoch auch sagen, dass eine genaue Genrezuordnung wirklich Kopfzerbrechen bereitet. Nennen wir es mal eine gelungene Kreuzung aus Action, Shooter und Jump'n Run. Ich könnte jedenfalls Stunden in der Wildnis vom Wilden Westen verbringen, Windrändern zusehen, dem plätschernden Wasser lauschen oder einfach mal die liebevoll gestalteten Höhlen erkunden, die mit herrlichen Details nur zu frohlocken. Die perfekte Eindeutschung und die witzigen Dialoge mit den Bewohnern von "Chickago" oder "Mongotal" sprühen ohnehin nur so vor Wortwitz. Nicht selten saß ich vor dem TV und war kurz davor mich zu kugeln. "Oddworld" steht also auch weiterhin für charmant-bissigen Spielhumor mit einer ordentlichen Portion technischer Raffinesse. Xbox Besitzer finden hier evtl. das Spiel des Jahres.

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