Test Black Mirror

von Tobias Stolle (21. Mai 2004)

Nachdem "The Westener" als lustiges Comic-Adventure für Aufsehen gesorgt hat schickt der Hamburger Publisher dtp ein weiteres düsteres Adventure in den doch so oft totgeglauben Markt. Das Spiel selbst ist ein klassisches Point and Klick Adventure, jenes Genres, welches vor Jahren schon für tot erklärt wurde und dank zahlreicher Gegenbeispiele der letzten ein, zwei Jahre einen neuen Frühling erlebt. Ob auch "Black Mirror" die hohen Ansprüche der richtigen Adventure Fans erfüllen kann, erfahrt ihr hier in diesem Review.

Im Schloss Black MirrorIm Schloss Black Mirror

Hintergrundgeschichte

Die Story ist schnell erzählt. Black Mirror - ein uraltes Schloss mitten in England. Die Familiengeschichte reicht 750 Jahre zurück und ist voller dunkler Geheimnisse. Das jüngste dieser Geheimnisse ist der Tod von William Gordon. War es Selbstmord? Offenbar hat sich William aus dem Fenster seines Turmzimmers gestürzt - auf die Zacken des Schlosszaunes. Sein Enkel Samuel, der seit zwölf Jahren das Schloss und seine Umgebung gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser, sieht sich veranlasst, nun doch zurückzukehren. Eigentlich wollte er den Rest seines Lebens so weit wie möglich von Black Mirror entfernt verbringen, denn einst starb seine Frau dort in einem Feuer - wofür Samuel sich die Schuld gibt. Bei seiner Ankunft im Schloss hat Samuel das Gefühl, dass hinter Williams Tod mehr steckt als ein unglücklicher Zufall. Er will der Sache auf den Grund gehen. Doch damit sticht er in ein Nest aus Mord, Intrigen und dunklen Geheimnissen - und findet langsam heraus, dass sich am Ende doch alles um ihn als Erben der Gordons dreht.

Ja wer ist denn das?Ja wer ist denn das?

Das Spiel beginnt damit, dass du dich nach der Beerdigung im Schloss wieder findest und beginnst die Lage zu sichten. Nach der längeren Abwesenheit hast du ja einiges zu erfahren. Also beginnst du damit lange Gespräche zu führen, die dank einer sehr guten Sprachausgabe und interessanten, weil wichtigen, Themen trotz ihrer nicht unbedeutenden Länge eines der schönsten Dinge an "Black Mirror" sind. Dann geht es richtig los. Wie in jedem Adventure dürfen auch hier die Rätsel natürlich nicht zu kurz kommen. Am Anfang noch sehr leicht und simpel (vernagelte Tür = Hammer) werden diese im weiteren Spielverlauf doch ganz schön happig. Knifflige Rätsel machen auf jeden Fall Spaß aber einige hingegen sind trotz aller Logik extrem schwer und man bekommt manchmal keinerlei Hinweise. Puzzle rund um die Symbole der zwölf Tierkreiszeichen - ein Schieberätsel ist nicht jedermanns Sache aber ohne eine kleinste Ahnung was die Zeichen bedeuten ist es ohne fremde Hilfe fast unmöglich.

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