Test
Devil May Cry 3 - Dante's Awakening
Endlich kehrt Capcom zu seinen alten Wurzeln zurück und spendiert PC Spielern einige Spiele, die bisher nur Konsolen Zockern vorbehalten waren. Nachdem der Konsolenüberflieger "Onimusha 3" bereits vor wenigen Monaten für den PC erschien und "Resident Evil 4" schon in den Startlöchern steht, wartet ein weiterer Hit auf seine Veröffentlichung. Nun ist es soweit Dämonenjäger Dante kämpft nun in "Devil May Cry 3" seine erste Schlacht auf dm PC. Ob diese auch überzeugen kann, lest ihr hier in unserem Test. Von Frank Roglmeier
Neuland auf dem PC:
Reine PC Spieler werden mit dem Titel "Devil May Cry" wohl nichts anfangen können, denn diese Serie wurde bisher nur auf Sonys Playstation 2 veröffentlicht. Capcom, der Spieleentwickler, versucht nun auf dem PC Spielbereich Fuß zu fassen und veröffentlicht den neusten Teil der Serie für den PC. Deshalb wurde der bereits im letzten Jahr veröffentlichte Titel einer Radikalkur unterzogen und um viele Boni wie z. B. einem Turbo Modus, neuen Boss Gegnern, sowie einem neuen Spielcharakter erweitert. In "Devil May Cry 3" schlüpft ihr in die Rolle des Dämonenjägers Dante und kämpft gegen Monster, Dämonen und noch weit aus schlimmere Gegnern, die die Welt versklaven wollen. Da Dante selbst halb Mensch halb Dämon ist verfügt er über gigantische Kräfte, so dass die Dämonen eigentlich kein Problem darstellen sollten. Wäre da nicht Vergil, Dantes Bruder. Während Dante gegen die Mächte der Finsternis kämpfte, schloss sich Vergil den Streitkräften des Bösen an. Der eine wurde zum größten Dämonenjäger aller Zeiten und der andere herrschte über die Unterwelt. Der Weg der beiden Brüder musste sich irgendwann kreuzen. Nun ist es soweit, der Kampf von Gut und Böse geht in eine weitere Runde.
Konsolenumsetzung:
In der 3rd Person Ansicht schlüpft ihr in der Rolle des Dämonenjägers Dante. Mit Pistolen, Schrotflinten und euren jederzeit aufrüstbaren Schwertern müssen Dämonen, Monster und Geister zurück in die Hölle geschickt werden. Um sie zu besiegen rennt, schießt, springt und zerfetzt ihr eure Gegner. Mit einem Kombi-System könnt ihr Punkte sammeln um anschließend eure Werte in Gesundheit, Magie und Waffenpower aufzuwerten. Außerdem stehen ab und zu kleinere Rätsel auf dem Programm. Am Ende eines Levels warten besondere Boss Gegner auf euch, die schwer zu knacken sind. Grafisch wurde der Titel nicht überarbeitet bzw. an die Power eines Computers angepasst und deshalb kann er seine Konsolenherkunft nicht verleugnen. Lediglich die Standartauflösung darf von 640 x 480 deutlich hochgeschraubt werden. Weitere Grafikeinstellung sucht der Spieler vergebens. Zwar sieht die Grafik auf der PS 2 super aus, aber auf dem PC wirkt diese altbacken. Auch die Bedienungsfreundlichkeit lässt du wünschen übrig, eine Steuerung via Maus und Tastatur ist vollkommen unmöglich. Daher ist ein Gamepad für diesen Titel absolute Pflicht. Wenigstens kann der Sound vollkommen überzeugen, auch wenn das Spiel nur über eine englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel verfügt.
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