Test Syphon Filter - The Omega Strain

von Clemens Eisenberger (02. November 2004)

Nach "Metal Gear Solid" und "Splinter Cell" hat jetzt auch "Syphon Filter" den Sprung auf die Playstation 2 geschafft. In der Rolle des Gabe Logan heißt es zum vierten Mal für die gute Sache zu kämpfen. Ob sich "Syphon Filter" gegen die harte Konkurrenz von Sam Fisher und Solid Snake behaupten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Apocalypse Now - Die Story von Syphon Filter

Zu Beginn einer Kampagne dürft ihr euch einen Spieler erstellen. Dabei stehen sehr viele verschiedene Varianten zur Verfügung. Mit eurer "Kreation" beginnt ihr dann den ersten Auftrag. Wenn ihr einen neuen Einsatz wählt, wird erst mal geladen. In der Zeit könnt ihr euch erstmal was zu essen holen, denn die Ladezeiten sind wirklich elend lang.

Euer Auftrag: Ihr sollt die Welt vor dem tödlichen Virus des Omega-Stammes bewahren. Willkommen in einer Welt voller Intrigen, Korruption, Spionage und Verschwörungen!! Die 17 verschiedenen Level, die in 13! verschiedenen Ländern angesiedelt sind, sind verdammt groß - viel zu groß! Meist führen mehrere Wege zum Ziel, einige werden dann plötzlich durch eine verschlossene Tür unterbrochen, die auf der Karte nicht verzeichnet war. In diesen Riesenlevels erfüllt ihr dann die verschiedenen Aufträge, die denen in den Vorgängern auf der PSone meist sehr ähnlich sind. Leute mit schlechter Orientierung, oder Leute die sich auf Karten nicht auskennen sind bei "Syphon Filter: The Omega Strain" sicher falsch, da ihr einen großen Teil eurer Mission für das Studieren der Karte benötigen werdet. Nervenaufreibend an den Missionen sind die "Richtzeiten". Braucht ihr länger für eine Mission, gibt's Abzüge. Dabei sind diese Zeiten sehr eng. Als Beispiel gleich die erste Mission: Ihr müsst über die ganze Karte hechten, C4 finden, um eine Tür zu öffnen, eine Biodaten-Ausrüstung holen, dann zu einer Leiche, um per Autopsie eine Gewebeprobe zu entnehmen, die dann scannen... alles in einer Zeit von elf Minuten. Während der Missionen sind nur so genannte "Kontrollpunkte" vorhanden, bei denen ihr im Fall eures Ablebens reanimiert werdet, speichern dürft ihr allerdings nicht.

Die Technik

Die Technik von "Syphon Filter: The Omega Strain" kann einfach nur als veraltet bewertet werden. Die Grafik hat man schon zu Beginn der Playstation 2 auf diesem Niveau gesehen. Besondere Effekte sucht man vergeblich. Die Menschen sehen, wie die Umgebung auch, ziemlich matschig und unspektakulär aus. Das hätte man besser machen können.

Gut hat mir hingegen der Sound gefallen. Stimmungsvolle Orchestermusik, die an 08/15-Actionfilmen erinnert, untermalt euren Einsatz.

Die Steuerung hingegen ist überhaupt nicht gelungen. Der Controller ist irgendwie überlastet, und auch coole Manöver sind nicht möglich. Die Auswahl von Gegenständen außerhalb vom Menü ist ziemlich umständlich. Auch hier hätte man einiges an Feinschliff benötigt.

Nächstes sehr witziges Thema: Die Animationen der Spielfiguren. Der verschluckte Besen ist sicher ein Phantom, dass aber auch hier mächtig zugeschlagen hat. Wenn euer Held läuft, sieht das eher witzig als cool aus, und auch die Gegner bewegen sich nicht unbedingt natürlich.

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