Test Fifa 14 - Neue Schussvarianten, neue Intelligenz

Für Torjäger gemacht

In Fifa 14 kommt erstmals die neue Kombination aus puren Schüssen (Pure Shot) und der gänzlich neu entwickelten, authentischen Ballphysik zum Einsatz. Vor Schüssen passen eure Kicker nun ihre Schrittlänge und den Winkel zum Ball an - um aus bester Position abzuziehen. Neu dabei: Schüsse im Stolpern und übereilte Direktschüsse. Damit bleibt die Verzögerung zwischen dem Drücken der Schusstaste und einer Reaktion auf dem Bildschirm größtenteils aus.

Wie von Fifa gewohnt sind alle enthaltenen Mannschaften, Trikots und Spieler offiziell lizenziert.Wie von Fifa gewohnt sind alle enthaltenen Mannschaften, Trikots und Spieler offiziell lizenziert.

Dazu gesellen sich neue Flugbahnen bei Schüssen aufs Tor. Neben den bereits bekannten kraftvolle Distanzschüssen, greift ihr jetzt auf Bogenlampen, unberechenbare Flatterbälle und bei Freistößen auf Schüsse ohne Effet zurück.

Damit fügen die Entwickler eine weitere unbeherrschbare und relativ willkürliche Komponente hinzu - der man aber ihren Platz im Spiel nicht verwehren kann. Denn sie ist ein klarer Schritt in Richtung Realismus.

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Intelligenz-Bestien mit Macken

Die Spieler scheinen sowohl für die Offensive, als auch für die Defensive die Schulbank gedrückt zu haben. Im Angriff lösen sich Stürmer gekonnt von ihren Gegenspielern - verursachen Lücken für neue Passwege. Zusätzlich vermeiden die Stürmer jetzt häufiger das Abseits, indem sie entlang der Verteidigerlinie laufen und auf den tödlichen Pass warten. So zumindest in der Theorie. In der Realität könnt ihr euch nach wie vor auf viele Abseitsstellungen einstellen. Besonders dann, wenn ihr einen Freistoß schnell und hoch ausführt und der gefoule Stürmer meist noch gemütlich im Abseits rumhängt.

Neben dem Platz gibt es auch etwas zu sehen: Fotografen, Ordner und Polizisten gehen ihrer Arbeit nach.Neben dem Platz gibt es auch etwas zu sehen: Fotografen, Ordner und Polizisten gehen ihrer Arbeit nach.

Defensiv haben die Spieler auch dazugelernt: Ein Verteidiger heftet sich jetzt nicht mehr zwingend bis zum bitteren Ende an einen Stürmer - sondern wechselt je nach neu auftretender Spielsituation seinen Gegenspieler. Das funktioniert gut und zwingt euch in der Offensive noch kreativer zu agieren.

Was dagegen Anlass zur Kritik lässt: Selbst Weltklasse-Verteidigern verspringt der Ball aufgrund aller eingefügter Änderungen viel zu häufig. Ärgerlich ist dies besonders dann, wenn unbeeinflussbare Fehler der KI zu Gegentoren führen. Auch Flanken und Pässe landen zu oft im Aus - das schmälert den Spielspaß und vor allem den Spielfluss. Zusätzlich führen dagegen gekonnte Flanken und anschließende Kopfbälle zu häufig zu Toren.

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