Test PES 2014: Die ausgefuchste Fußball-Simulation

von Jens-Magnus Krause (24. September 2013)

PES 2014 hat ein Ass im Ärmel - und zwar ein riesengroßes. Zum Abschied von der aktuellen Konsolengeneration überholt Konami seine Fußball-Simulation komplett.

PES 2014 glänzt mit Details wie nach und nach verschmutzten Trikots, Hosen und Stutzen.PES 2014 glänzt mit Details wie nach und nach verschmutzten Trikots, Hosen und Stutzen.

Doppelpass, Schuss und Tor. Danach gibt es kein Halten mehr. Der virtuelle Frank Ribéry schreit seine Freude frei heraus ins Publikum. Diese ist ihm wortwörtlich im Gesicht anzusehen. Und dank neuer Grafik, mehr Animationen und einer rundum erneuerten Physik könnt ihr euch gleich mitfreuen - denn PES 2014 liefert kurz vor dem Generationenwechsel der Konsolen einen guten Endspurt ab.

Der Beginn des Spiels fällt klassisch aus. Denn während ihr euer Profil in Sachen Steuerungsmethode und Lieblingsteam wie bei Fifa einrichtet, ertönt ein klassisches Stück. Heroisch - und dennoch nicht arrogant. Es bleibt dennoch Geschmacksache. Das gilt symbolisch für das gesamte Spiel: Entwickler PES Productions sucht sich einen eigenwilligen Weg durch Lizenzverbote und überzeugt sicher einige Fußball-Puristen mit Details.

Fuchs du hast die Schwachstellen gestohlen

Die größte Neuerung findet ihr auf dem Platz vor: die von Metal Gear Solid-Erfinder Hideo Kojima und seinem Team neu entwickelte Grafik und Physik namens Fox-Engine nutzen die PES-Entwickler für ihr Spiel. Das wirkt sich nahezu auf jedes aus dem Vorgänger bekannte Spielelement aus.

Zunächst fällt auf, dass die Entwickler die Ballkontrolle grundlegend geändert haben. Per rechtem Stick verlagert ihr den Körperschwerpunkt eures Spielers, mit dem linken bestimmt ihr seine Laufrichtung. Durch das Zusammenspiel beider vollführt ihr Dribblings aus vollem Lauf, aus dem Stand und auch Körpertäuschungen intuitiv aus.

Dribblings fallen in PES 2014 leicht und führen häufig zum erfolgreichen Passieren des Gegenspielers.Dribblings fallen in PES 2014 leicht und führen häufig zum erfolgreichen Passieren des Gegenspielers.

Ein riesiger Vorteil: Die Spieler lassen sich sehr direkt steuern und bei Torschüssen gibt es so gut wie keine Verzögerungszeit zwischen Knopfdruck und Reaktion auf dem Bildschirm.

In der Defensive überzeugt die verschärfte Kollisionsabfrage. Die Profis rempeln sich im Zweikampf heftig an, ziehen am Trikot des Gegenspielers und können sich verhaken - bis einer fällt. Auch bei Grätschen oder Kopfballduellen prallen die Körper deutlich realistischer aneinander. Damit beseitigt die neue Physik öfters alt eingesessene Schwächen wie roboterartige, abgehackte Animationen.

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