Test Rise of Venice: Reise in die Löwenrepublik

von Stephan Petersen (02. Oktober 2013)

Rund eineinhalb Jahre nach Port Royale 3 meldet sich Entwickler Gaming Minds mit einer neuen Handelssimulation zurück. Statt Rum und Karibik ist diesmal Renaissance und Mittelmeer angesagt.

Die Gaming Minds Studios haben bisher schon mit Spielen wie Port Royale 3 und Patrizier IV bewiesen, dass sie gute Handelssimulationen entwickeln können. Als Szenario haben sie sich diesmal die Blütezeit der Adelsrepublik Venedig ausgesucht. Rund 1000 Jahre lang war die sogenannte Löwenrepublik eine See- und Wirtschaftsmacht im Mittelmeerraum, die zeitweise ein Kolonialreich bis zur Krim und nach Zypern unterhielt.

Neben dem freien Spiel sowie dem Ranglisten-Spiel wartet die Kampagne auf euch, die eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen hat. Als Sprössling einer alteingesessenen venezianischen Familie strebt ihr nach Macht und Ruhm.

Euer Ziel: Das Amt des Dogen von Venedig. Doch der Weg an die Spitze ist in der Politik lang und nicht selten kostspielig. Für die venezianische Adelsrepublik gilt das allemal. Deshalb benötigt ihr vor allem Geld.

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Rise of Venice

Das erwirtschaftet ihr durch Handel im Mittelmeer. Anfangs steht euch nur eine Flotte mit einer einzigen Nussschale zur Verfügung. Mit dieser lauft ihr verschiedene Häfen an und handelt mit Waren wie beispielsweise Holz, Tuch, Farbstoffen und Honig.

Am sinnvollsten ist es, die Waren in Städten zu kaufen, wo sie produziert werden. Dementsprechend verkauft ihr sie dort, wo Mangel herrscht.

Angebot und Nachfrage

Wie Port Royale 3 setzt Rise of Venice auf dynamische Preise. In der Praxis bedeutet das, dass Angebot und Nachfrage den Markt im Mittelmeer beherrschen.

Die wichtigste Aufgabe eines Händlers: Preise vergleichen.Die wichtigste Aufgabe eines Händlers: Preise vergleichen.

Auf diese Weise ist es beispielsweise wenig sinnvoll, ständig Holz von Stadt A zu Stadt B zu verschiffen, weil am Zielort schon bald Sättigung eintritt und der Verkaufspreis für Holz entsprechend fällt. Die perfekte Handelsroute gibt es daher nicht. Ständig vergleicht ihr die Preise und richtet eure Routen nach Angebot und Nachfrage aus.

Zunächst dürft ihr nicht in jeder Stadt handeln. Das geht erst nach dem Erwerb einer Handelslizenz. Es versteht sich von selbst, dass die nicht gerade billig sind.

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Zudem könnt ihr keine Häfen anlaufen, die mit Venedigs Feind Genua verbündet sind. Natürlich gibt es auch hier eine Ausnahme, da Geld bekanntlich die Welt regiert. Aber die Bestechung, um an eine Handelslizenz in einer genuesischen Stadt zu kommen, ist richtig teuer.

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Tags: Singleplayer  

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