Test F1 2013 - Unfall ohne Folgen, Die guten alten Zeiten, Fazit

Unfall ohne Folgen

Die wechselhafte Witterung macht euch nicht nur einen Strich durch die Rennstrategie. Ebenso ist die Strecke bei Nässe deutlich rutschiger, auch die Sicht ist eingeschränkt.

Regen schränkt die Sicht empfindlich ein, wenn ihr nicht gerade an der Spitze fahrt.Regen schränkt die Sicht empfindlich ein, wenn ihr nicht gerade an der Spitze fahrt.

Gerade dann passieren schnell Unfälle und größere Spoilerschäden. Bei Abflügen droht sogar der Totalausfall mitsamt Radverlust. Gut, dass ihr wieder einige Sekunden zurückspulen dürft, um fatale Fahrfehler zu korrigieren. Neu ist diesmal die Speicher-Funktion inmitten der Rennen. So nehmt ihr auch längere Wettfahrten jederzeit wieder auf.

Profifahrer freuen sich über den Einsatz des Safety Cars, meckern aber vielleicht über eine abermals fehlende Einführungsrunde. Auch die Siegerehrung entfällt, auch wenn sich euer Fahrer in einer kurzen Sequenz über einen Rennsieg freut.

Unverändert bleibt auch der Online-Modus, in dem 16 Fahrer in der Qualifikation oder in zufälliger Startaufstellung zu beliebigen Rennen durchstarten. Alternativ kann auch ein Kumpel am geteilten Bildschirm einsteigen.

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Die guten alten Zeiten

Wie anfangs erwähnt versetzt euch das Spiel auch in die 1980er und 1990er Jahre, genauer gesagt in due Pilotenkanzel klassischer F1-Wagen. Codemasters liefert zwei Versionen des Spiels aus.

In Rennwagen der 1980er ist puristisches Fahren angesagt.In Rennwagen der 1980er ist puristisches Fahren angesagt.

In der Standardfassung erhaltet ihr fünf Wagen und zwei Strecken aus den 1980er Jahren, die erweiterte "Classics Edition" enthält sechs weitere Fahrzeuge und nochmals zwei Pisten der 90er. So dürft ihr originalgetreu mit einem Williams FW12 oder Lotus 98T über den Asphalt von Jerez und Brands Hatch heizen.

Leider ist die Umsetzung etwas halbherzig, denn im Klassik-Modus stehen nur Zeitfahrten oder Einzelrennen mit 10 bekannten Fahrern an. Eine komplette Saison samt aller Wagen und Fahrer wäre konsequenter gewesen. Schade um die Gelegenheit, aber vielleicht kommt's im nächsten Jahr?

Die alten PS-Monster steuern sich deutlich schwammiger und neigen dazu, zu unter- oder übersteuern. Für weitere Herausforderungen dürft ihr mit den alten Wagen auch auf der 2013er Strecken antreten. Umgekehrt rast ihr mit modernen Rennern auf klassischen Kursen.

Fakten:

  • alle Eckdaten der aktuellen Saison enthalten
  • Modi-Umfang ähnlich dem Vorgänger, aber endlich mit "Grand Prix"-Modus
  • Karriere und Saison-Herausforderung sorgen für Langzeitspaß
  • fahrerisch anspruchsvoll, aber auch einsteigerfreundlich
  • Schwierigkeitsgrade mit angepasster Rennlänge und Qualifikation
  • umfangreichere Fahrtests bei Spielbeginn
  • gelungene Dreingabe mit Formel-1-Klassikern
  • Mehrspieler-Modi online und am geteilten Bildschirm
  • auch kooperative Meisterschaft möglich
  • ist für PC, PS3 und Xbox 360 erschienen

Meinung von Thomas Stuchlik

Echte F1-Anhänger kommen wieder auf ihre Kosten, denn wie gewohnt liefert Codemasters ein schickes Rundumpaket ab. Viele Spielmodi bieten einige Beschäftigung. Für Authentizität sorgen aktuelle Teams mit ihren spezifischen Stärken. Silberpfeile von Mercedes sind beispielsweise sehr stark am Start, lassen aber im Rennverlauf nach. Zusammen mit dem großen Fahrerfeld und dröhnenden Motoren zaubert das viel Atmosphäre auf den Bildschirm.

Grafisch gibt's wenig zu meckern, Effekte wie das Hitzeflimmern des Motors oder Regentropfen auf der Kamera erfreuen das Auge. Allerdings merkt ihr dem Grafikgerüst an, dass es am Limit ist. Nächstes Jahr muss einfach eine Aktualisierung für kommende Konsolen her.

Die klassischen Rennwagen sind eine nette Abwechslung, allerdings wäre hier mehr Umfang wünschenswert. Davon abgesehen verzichtet F1 2013 auf jegliche Innovationen. Besitzer des Vorgängers können sich deshalb die aktuelle Version ersparen. Für alle anderen F1-Begeisterten gibt es jedoch kaum eine andere Wahl.

85 Spieletipps-Award

meint: Gelungener F1-Zirkus mit allen nötigen Schikanen sowie erstmals klassischen Rasereien. Spaßig, aber nicht bahnbrechend.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Splitscreen  

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