Test Sonic - Lost World - Sechs gegen Sonic

Sechs gegen Sonic

Muss sich Sonic zuerst noch mit seinem alten Feind Eggman herumschlagen, bekommen es die beiden schnell mit einer weit größeren Gefahr zu tun: Die Schrecklichen Sechs scheinen anfangs noch unter Eggmans Kommando zu stehen, aber schnell stellen sie sich auch gegen ihn. So müssen die beiden Feinde letzten Endes sogar kooperieren, um mit ihren neuen Gegnern fertig zu werden.

Zazz haut euch seine große, gelbe Kugel um die Ohren.Zazz haut euch seine große, gelbe Kugel um die Ohren.

Tauchte Eggman früher stets am Ende einer Welt auf, machen die Schrecklichen Sechs Sonic auch gerne in den regulären Levels mal das Leben schwer. Jeder der sechs hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Attacken, auf die sich Sonic einstellen muss.

Vor allem hier zahlt sich die professionelle deutsche Synchronisation aus: Die Dialoge haben Charakter und Witz, die Stimmen passen und wenn Sonic dem aufgedrehten, aber nicht ganz so hellen Zazz einen flotten Spruch nach dem anderen reindrückt, dann grinst auch der bereits dem Grundschulalter entwachsene Spieler amüsiert in sich hinein.

Die neuen Gegner tun der Serie gut und bringen Leben in den Igel-Alltag - fast unnötig zu erwähnen, dass die Bosskämpfe gegen Zazz, Zomom, Zeena und Co. auch zu den spielerischen Höhepunkten von Sonic - Lost World gehören.

Viel Licht, etwas Schatten

In den einzelnen Stufen gibt es viel zu tun. Ihr sucht nicht nur das Ende, es gilt auch, gefangene Tiere zu befreien und rote Sternsymbole zu suchen. Von ersteren braucht ihr stets genügend, um spätere Stufen freizuschalten, mit letzteren könnt ihr euch geheimen Herausforderungen stellen. Außerdem ist es natürlich immer ein gutes Gefühl, eine Stufe perfekt abzuschließen und alles darin zu entdecken.

Beim neuen Sonic lässt die Wii U die Grafikmuskeln spielen.Beim neuen Sonic lässt die Wii U die Grafikmuskeln spielen.

Beim ersten Anlauf dürftet ihr das so gut wie nie schaffen, zu gut sind manche Geheimnisse versteckt, so dass wiederholte Besuche in bereits absolvierten Stufen Pflicht sind. Nur wenn ihr die Umgebung gründlich durchkämmt und die Hochgeschwindigkeitspassagen sauber meistert, freut ihr euch über üppige Belohnungen.

Ein etwas strittiges Element sind die aus Sonic Colours übernommenen Fähigkeiten. Immer mal wieder entdeckt ihr in den Levels die kleinen "Wisps" aus dem Wii-Spiel. Sammelt ihr sie ein, dann verleihen sie euch einmalig eine neue Fähigkeit.

Diese Fähigkeiten wirken aber eher aufgesetzt und wollen sich nicht so richtig ins eigentliche Spielprinzip einfügen. Da wäre es besser gewesen, Sega hätte auf die Wisps verzichtet und sich mehr mit den anderen Elementen des Spiels beschäftigt. Denn es gibt trotz aller Qualitäten doch eine kleine, unangenehme Macke.

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Tags: Singleplayer  

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