Test Beyond - Two Souls - Action auf Tastendruck, strikt vorgegebenes Abenteuer

Action auf Tastendruck

Jodie interagiert mittels rechtem Analogstick mit ihrer Umgebung. Auf diese Weise steht sie auf, drückt Türklinken herunter oder öffnet Schränke. Auf ähnliche Weise gestalten sich die Kämpfe. Sobald Jodie attackieren oder ausweichen soll, schaltet das Spiel in Zeitlupe. Das gibt euch Gelegenheit, den Gegner mit der korrekten Richtung am rechten Daumen auszuschalten.

Im Nahkampf weicht ihr in Zeitlupe den Gegnern aus und bratet ihnen im richtigen Moment eine über.Im Nahkampf weicht ihr in Zeitlupe den Gegnern aus und bratet ihnen im richtigen Moment eine über.

Vielfach gaukelt Beyond spielerische Freiheit vor. In vermeintlich offenen Arealen kehrt die Heldin automatisch zum korrekten Pfad zurück, solltet ihr einmal falsch abbiegen. Ebenso sind nur die wenigsten Objekte und Personen interaktiv.

Ähnlich wie in Heavy Rain sind in vielen Schlüsselsituation bestimmte Tastenkombinationen nötig, um weiter zu kommen (sogenannte "Quicktime-Events"). Manchmal sollt ihr Knöpfe länger halten, manchmal darauf hämmern, manchmal auch eine Kombination eingeben.

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Strikt vorgegebenes Abenteuer

Versagt ihr wider Erwarten bei den Geschicklichkeitstests, droht dennoch kein Spielende. Jodie gelangt an ihr Ziel, egal wie dumm ihr euch anstellt. Ein Beispiel ohne zu viel zu verraten: Bei ihrer Flucht in einem rasenden Zug entkommt sie den örtlichen Behörden knapp.

Jodie ist entlarvt, es bleibt nur die Flucht. Drückt die korrekten Tasten und Richtungen, um zu entkommen.Jodie ist entlarvt, es bleibt nur die Flucht. Drückt die korrekten Tasten und Richtungen, um zu entkommen.

Mit ein wenig Geschick gelangt ihr aufs Dach und springt vom Waggon. Vergeigt ihr vorher aber jede Aktion werdet ihr verhaftet und in einem Abteil festgehalten. Allerdings gelingt hier die alternative Flucht durch die Glasscheibe. Damit ist ein "Game Over" unmöglich. Selbst bei heiklen Schleichmissionen läuft Jodie automatisch zurück in Deckung falls sie ins Schussfeld gerät.

Zu jedem Moment versucht Beyond, den Spielfluss und die Erzählung aufrecht zu erhalten. Das sorgt durchweg für eine stimmige Atmosphäre, geht aber auf Kosten der Interaktivität. Das Spiel schreibt euch oft vor, mit wem oder mit was ihr interagieren dürft.

Für den filmartigen Ablauf verzichtet Beyond auf Bildschirmanzeigen und setzt auf dynamische Kameraführung. Allerdings torkelt ihr stellenweise wie besoffen umher, da sich ständig die Perspektive von selbst ändert.

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Tags: Singleplayer  

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