Test Rocksmith 2014 Edition - Meinung zum Spiel

Kein Partyspiel, aber auch kein dröges Lernspiel

Ein Partyspiel wie Guitar Hero 5 ist Rocksmith nicht. Wer sich wie ein Rockstar fühlen will, ohne Gitarre oder ein anderes Instrument zu beherrschen, sollte besagtes Guitar Hero oder Rock Band 3 spielen. Rocksmith 2014 richtet sich an euch, falls ihr ein Instrument erlernen wollt.

Scale Warriors ist ein weiteres Mini-Spiel, in dem euch die Tonleiter näher gebracht wird.Scale Warriors ist ein weiteres Mini-Spiel, in dem euch die Tonleiter näher gebracht wird.

Auch erfahrenere Giatrren- oder Bassspieler haben wahrscheinlich ihren Spaß mit dem Programm. Doch werden sie sich unterfordert fühlen. Zudem lässt Rocksmith wenig Raum, wenn ihr ein Musikstück schon sehr gut spielt. Denn spielt ihr ein Lied nur minimal anders, wird dies sofort als Fehler gewertet. Das heißt, ihr seid als erfahrene Musiker darauf angewiesen, es quasi nochmals zu lernen: So, wie es Rocksmith will. Erfahreneren Spieler fällt auch auf, dass die Eingabe von Gitarre zu Spiel etwas verzögert ist.

In kleinen Lehr-Videos bekommt ihr wichtige Tipps.In kleinen Lehr-Videos bekommt ihr wichtige Tipps.

Steht bei euch daheim aber eine E-Gitarre oder ein E- Bass herum und ihr findet keine Muße zu üben, ist Rocksmith ein guter Motivator. Durch den unverkrampften Ablauf in der ihr die Lieder lernt und dem dynamisch steigenden Schwierigkeitsgrad, werdet ihr schnell Erfolgserlebnisse haben.

Fakten

  • 55 Lieder zur Auswahl (R.E.M., Slayer, Bob Dylan, Iron Maiden, Oasis, etc.)
  • 11 Mini-Spiele zur Vertiefung
  • Adapter-Kabel wird benötigt
  • ihr spielt mit echter E-Bass oder E-Gitarre, zwischen Lead- und Rhythmus-Gitarre
  • ihr habt keine? Dann kauft das Rocksmith-Paket zusammen mit Gitarre
  • ihr kreiert euren eigenen Sound über virtuelle Verstärker (Marshall, Orange & Co.)
  • schrittweise steigender Schwierigkeitsgrad
  • für geübte Gitarristen keine Herausforderung
  • jammt mit virtueller Band
  • erhältlich für Xbox 360, PS3 und PC

Meinung von Daniel Kirschey

Unser Praktikant und Gitarrengott Björn und meine Wenigkeit sind skeptisch an Rocksmith herangetreten. Nach ein paar Stunden war die Skepsis verflogen. Ich versuchte mich daran Alice Cooper zu lernen. Schnell stellten sich die ersten Erfolgserlebnisse ein. Björn rockte The Trooper von Iron Maiden im "Score Attack"-Modus und ich stand mit offenem Mund daneben.

Die Musikauswahl überzeugt mich nicht vollständig, doch folgen schon erste zusätzliche Lieder als kostenpflichtige Downloads. Der Session-Modus ist eine nette Spielerei, auch wenn er echte Bandkollegen nicht ersetzen kann.

Es erstaunt mich, aber es macht gehörig Spaß, Gitarre zu lernen. Die spielerische Art, in der mir Rocksmith Techniken zur Verfeinerung beibringt, lässt mich vergessen, dass ich ständig den gleichen Akkord übe. Rocksmith schafft es, Spaß am Lernen zu vermitteln.

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meint: Auf spielerische Art und Weise lernt ihr E-Gitarre oder E-Bass. Mini-Spiele vertiefen das Gelernte. Das macht erstaunlich viel Spaß.

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Tags: Fun  

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