Vorschau Legend of Zelda - Die Entstehung einer neuen Legende

Neue Welt - neue Fähigkeiten: Was hat sich noch am Spielgeschehen geändert?

Link verfügt – wie bereits erwähnt – über die Fähigkeit, von seiner Welt auf die Wände, die ihn umgeben zu wechseln. Wenn er diese Fähigkeit einsetzt, spielt sich das Geschehen wie ein klassisches 2D-Abenteuer. Das ist das Hauptelement der neuen Gestaltung.

Wie eine animierte Kreidezeichnung erkundet Link die Welt in der zweiten Dimension.Wie eine animierte Kreidezeichnung erkundet Link die Welt in der zweiten Dimension.

Außerdem gibt es sozusagen eine Allzweck-Energieleiste. Wenn Link Bomben, Pfeil und Bogen oder magische Gegenstände einsetzt, wird diese Leiste mit jedem Einsatz ein wenig geleert. Ist sie ganz leer, kann Link nur noch mit dem Schwert angreifen. Allerdings füllt sich die Leiste nach kurzer Zeit von selbst wieder auf.

Außerdem kann Link in einem Geschäft alle Gegenstände mieten, die er für sein Abenteuer braucht. "Damit bewegen wir uns einen großen Schritt weg vom bisherigen Spielstil der Zelda-Reihe. Bislang war die Reihenfolge der Verliese und Labyrinthe, die Link erforschen kann, strikt vorgegeben."

Die wichtigsten Waffen und Werkzeuge erhielt Link in den bisherigen Spielen erst am Ende eines Labyrinthes oder Verlieses. Erst mit der neu gewonnenen Ausrüstung war es ihm möglich, den nächsten Endgegner zu besiegen. Es gibt keine vorgegebene Reihenfolge mehr, in der ihr diese Abschnitte abarbeitet.

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Die Last der Verantwortung

Wie fühlt es sich an, den Nachfolger eines so legendären Spiels zu entwickeln? Aonuma-san leugnet nicht, dass er deswegen unter großem Druck steht. Gleichzeitig findet er es aber auch unglaublich aufregend, dass er eine so bekannte Geschichte weiterspinnen darf. Das letzte Wort hat jedoch Shigeru Miyamoto, der Schöpfer der Serie: Aonuma hat sämtliche Neuerungen im Spiel mit ihm besprochen.

Ob Eiji Aonuma auch versucht, als lebende Zeichnung über Wände zu laufen?Ob Eiji Aonuma auch versucht, als lebende Zeichnung über Wände zu laufen?

Miyamoto gefällt vor allem die Idee, dass Link aus seiner „echten“ Welt in die flache Welt der Wand eintreten kann. Nachdem er vom Gesamtkonzept überzeugt war, war er auch leichter dazu zu bewegen, weiteren Änderungen zuzustimmen - etwa dass ihr Gegenstände mietet oder eine Allzweck-Energieleiste nutzt.

Während der gesamten Produktionszeit war er an der Entstehung von "A Link between Worlds" beteiligt und stand den Machern oft mit Rat und Tat zur Seite. Genauer gesagt: Er war bis zum letzten Entwicklungstag damit beschäftigt, noch den einen oder anderen Tipp zu geben. Nintendo ist jetzt bereits mit Produktion und Auslieferung des Spiels an die Händler beschäftigt.

Und wo ordnet sich der neue Zelda-Teil zeitlich ein? Aonuma antwortet ohne Worte. Er greift zu dem auf Amazon erhältlichem Buch "The Legend of Zelda – Hyrule Historia", schlägt es auf und zeigt lächelnd auf die leere Zeile zwischen Link's Awakening (erschienen für den Gameboy) und The Legend of Zelda (erschienen für das NES). Somit stellt A Link Between Worlds die Verbindung zwischen der so genannten Goldenen Ära von Hyrule und der Ära des Niedergangs dar.

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Tags: Eiji Aonuma   Singleplayer  

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