Test CoD Ghosts - Onlinegefeche gegen künstliche Gegner

Auf zur Massenschlacht

Kann man am Mehrspieler-Modus von Call of Duty noch etwas verbessern? An sich funktioniert dort bereits alles sehr gut. Ghosts bringt daher eher dezente Neuerungen ein.

Spannend bis zum letzten Schuss: Mit anderen Spielern läuft Ghosts zur Höchstform auf.Spannend bis zum letzten Schuss: Mit anderen Spielern läuft Ghosts zur Höchstform auf.

Auf 14 mitgelieferten Karten bekriegt ihr euch in den gewohnten Modi von Deathmatch bis Domination und Flaggenklau. Neue Varianten wie Cranked und Blitz sorgen für frischen Nervenkitzel. Die abwechslungsreichen Areale vom Dschungel über Wüste bis Fabrikgelände sind teils zerstörbar: So könnt ihr unter anderem eine Tankstelle sprengen, feindliche Deckungen demolieren oder Brücken einstürzen lassen.

Ein neuer Bonus bildet der einmalig vorhandene Feldbefehl - ein Umschlag mit einer Anweisung, was zu tun ist. Beispielsweise sollen Gegner unter bestimmten Bedingungen getötet werden. Als Belohnung gibt's Luftschläge oder Hilfepakete.

Kaum verändert haben sich die gewohnten Belohnungen für Tötungsserien ("Kill Streaks"). Neu mit dabei sind ein Juggernaut für Nahkämpfe, eine Satellitenstation für Feindbewegungen oder der eigene Hund. Dieser bleibt an eurer Seite und attackiert Gegner in der Nähe. Zudem versucht er, euren Tod zu rächen.

Die Laufgeschwindigkeit wirkt einen Tick langsamer als im Vorgänger. Dafür dürft ihr neuerdings aus dem Sprint heraus auf den Knien rutschen und euch aus Deckungen herauslehnen. Der alltägliche Spielablauf bleibt trotz aller Verbesserungen fast unverändert. Die schnellen Schlachten auf verwinkelten Karten sorgen wieder für den gewohnten Spielablauf.

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Onlinegefeche gegen künstliche Gegner

Im "Trupps" genannten Spielmodus (auf Englisch: "Squads") liefert ihr euch Ballerduelle in vielen Arenen. Das klingt nach typischem Online-Modus, ist es aber nicht. Denn hier kommen auch Computersoldaten als Freund wie Feind zum Einsatz.

Euren selbsterstellten Trupp setzt ihr auch gegen Computergegner ein.Euren selbsterstellten Trupp setzt ihr auch gegen Computergegner ein.

Sechs Online-Spieler bekämpfen die künstlichen Krieger in den Mehrspielerarenen. Alternativ stellt ihr bis zu fünf Computerkollegen an eure Seite und bekämpft eure Freunde. Ebenso stellt ihr euch mit einem Vierertrupp immer stärkeren Angreiferwellen.

Das Raffinierte dabei: Hier nutzt ihr gleichermaßen euren selbsterstellten Trupp und züchtet eure Ballermänner (und -frauen) für die konventionellen Online-Modi hoch.

Besonders stolz ist Infinity Ward auf die künstliche Intelligenz, die das Verhalten echter Spieler imitiert. In direkten Duellen verhalten sich die computergesteuerten Kameraden relativ menschlich. Je nach Situation legen sie sich auf die Lauer oder ziehen sich auch mal zurück. Sie benötigen ein wenig, um ihr Ziel ins Visier zu nehmen, doch dann putzen sie es effektiv weg.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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