Test Legend of Zelda - Eine Verschlimmbesserung?

Eine Verschlimmbesserung?

Die Entscheidungsfreiheit beim Gepäck befreit Link aber auch von der vorgegebenen Reihenfolge, in der er seine Aufgaben erledigen soll. Sich schon frühzeitig in den Skelettwald zu wagen, mag übermütig scheinen, doch mit der richtigen Ausrüstung ist das machbar.

Abgesehen von den Bosskämpfen sind fast alle Gegner nur mäßig gefährliche Rubin- und Herzenlieferanten.Abgesehen von den Bosskämpfen sind fast alle Gegner nur mäßig gefährliche Rubin- und Herzenlieferanten.

Denn anders als in anderen Zelda-Spielen versperren nur noch vereinzelt Barrieren den Zugang zu einem Tempel, die der Held erst als kampferprobter Recke zerschmettern kann. A Link Between Worlds lässt euch also viele Freiheiten und bricht mit einem Grundgesetz der hylianischen Riten.

Aber so erfrischend und gut gemeint das auch ist – ist es wirklich eine so gute Idee? Auf der einen Seite schon, denn je weniger die Entwickler euch vorschreiben, desto abenteuerlicher wird eure Reise durch Hyrule.

Es leidet aber der Spannungsbogen. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch in einem Zelda-Tempel endlich, endlich bis zur großen Truhe durchgeschlagen habt? Und dann der Schatz darin den Weg zum Endgegner wie als Lohn der vielen Mühen zum Spaziergang werden lässt?

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Lieber Freiheit oder Nervenkitzel?

Was bringt euch bislang ein solcher Schatz? Scheinbar unmögliche Rätsel lösen sich fast wie von selbst. Alles Verwirrende fügt sich in einem herrlichen Aha-Moment stimmig ineinander. Das fehlt A Link Between Worlds. Die Erkundungsgänge durch die Verliese sind nicht einfacher als früher, dauern auch immer noch jeweils etwa eine knappe Stunde. Aber dennoch sind sie entspannter.

Was wohl diesmal die heißersehnte Belohnung sein wird, das fragt ihr euch nicht, denn der wertvollste Schatz ist der Große Schlüssel. Und auch nach dem Endgegner geht’s halt heiter weiter, ohne Triumphgeschrei wegen eines einmaligen Gegenstandes, der euch neue Wege öffnet.

Die bunten Steine in den Mauern markieren Dimensionstore in die Parallelwelt Lorule, die ihr nur als Gemälde erreichen könnt.Die bunten Steine in den Mauern markieren Dimensionstore in die Parallelwelt Lorule, die ihr nur als Gemälde erreichen könnt.

Aber womöglich ist das auch reine Geschmackssache. Als Gegenleistung für die dramaturgische Untersteuerung gibt es immerhin so viel Freiheit wie in keinem anderen Zelda-Teil.

A Link Between Worlds ähnelt einem ganz bestimmten Klassiker. Wieder bekommt ihr es mit einer schizophrenen Doppelwelt zu tun. Erinnert ihr euch noch an A Link to the Past, kennt ihr euch sofort bestens aus.

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Tags: Eiji Aonuma   Singleplayer   Fantasy  

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