Test Heroes of the Pacific

von Florian Funk (18. Oktober 2005)

Luftkampfspiele haben immer mehr Seltenheitswert auf Konsolen. Codemasters verschafft uns nun Abhilfe und spendiert uns einen Vertreter dieses Genres mit Schwerpunkt 2. Weltkrieg im Pazifik. Dass es dabei etwas patriotisch zugeht, versteht sich hierbei wohl von selbst. Ob "Heroes of the Pacific" dem heldenhaften Gedanken gerecht wird und Titel wie "Crimson Skies" oder "Yager" im Sturzflug vom Genrethron stößt, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Grafisch gibt es wenig zu beanstandenGrafisch gibt es wenig zu beanstanden

Angriff auf Amerika

Die Hintergrundgeschichte von "HotP" vereint alle Klischees, welche der zweite Weltkrieg im Pazifik nur so zu bieten hat. Ihr verkörpert in den ca. 26 Missionen den Fluganfänger und späteres Pilotenass "Crowe" welcher zusammen mit seinem Bruder der Navy beitritt um in die Fußstapfen des suspendierten Papis zu schlüpfen. Doch schon nach der ersten Mission hängt der Familienhaussegen schief, da das geliebte Bruderherz im Bombenhagel des japanischen Angriffs auf Pearl Habor sein Leben lassen muss. Der Überfall von Pearl Habor ist hierbei aber nur der Auftakt, wenn auch zugegeben eine der mitunter "prominentesten" Schlachten des Spiels. Später laden auch Ortschaften wie Midway oder Wake Island zum Gefecht. Die Steuerung des Spiels ist hierbei schnell erlernt und auch nicht sonderlich komplex. Lediglich Manöver wie das Abwerfen von Bomben und der Zielanflug auf bis an die Zähne bewaffnete Schlachtkreuzer im Torpedobomber verlangen Fingerspitzengefühl und sind nichts für schwache Nerven. Die Grundsteuerung ist jedoch sehr arcademäßig und enthält nichts was größere Kenntnisse über Flugphysik erfordern würde.

Mehr Arcade als SimulationMehr Arcade als Simulation

Über den Wolken

Die Grafik des Spiels darf man durchaus als gelungen bezeichnen. Auf den ersten Blick erinnerte mich die Optik stark an Ubisofts "Ghost Recon 2 Summit Strike", welches erst vor gut einem Monat meine heiligen Zockerräumlichkeiten kreuzte. Dies gilt jedoch nur für das Gesamtbild, denn Flugzeuge und insbesondere Schiffe, Gebäude und Fahrzeuge wirken in Nahaufnahme recht unschön. Wolken und Terrain hingegen verzücken mich immer wieder aufs Neue. Grafisch muss sich das Spiel alles in allem jedoch ganz klar der Konkurrenz aus dem Hause Yager geschlagen geben. Rein von der Dramaturgie und dem Missionsdesign war letzteres Spiel "HotP" um Längen überlegen, nicht zuletzt auch was die taktischen Elemente angeht. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Einsätze schlecht wären. Ganze vier verschiedene Fliegertypen und 36 freispielbare Maschinen an der Zahl sprechen eine klare, unmissverständliche Sprache. Mit Jägern beispielsweise seid ihr um ein vielfaches wendiger und Jagdmaschinen überlegen, während Sturzflugflieger sich eher für Angriffe auf größere Objekte eignen.

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