Xbox One: Das müsst ihr zu Hardware, Multimedia und Spielen wissen - Der Controller und zusätzliche Dienste

(Special)

Der Controller

Ein wesentlicher Faktor für den künftigen Spielspaß ist der Controller, da macht auch die Xbox One keine Ausnahme. Microsoft setzt dabei auf den bewährten Aufbau des Controllers von der Xbox 360, allerdings mit Verbesserungen.

Der ergonomische Controller besitzt zusätzliche Rumble-Motoren in den Schultertasten.Der ergonomische Controller besitzt zusätzliche Rumble-Motoren in den Schultertasten.

Zunächst schmiegt sich der Controller noch einen Tick besser an die eigenen Hände als der Vorgänger. Die Oberfläche ist jedoch etwas zu glatt geraten. Bei schweißnassen Handflächen kann sie schnell ein wenig rutschig werden. Das dennoch tadellos verarbeitete Eingabegerät punktet mit griffigen Analogsticks und verbessertem Steuerkreuz.

Besondere Erwähnung finden die Schultertasten, die erstaunlich breit ausfallen. Hier drückt ihr garantiert nicht daneben. Die sogenannten Impuls-Trigger (LT- und RT-Tasten) besitzen außerdem eigene Vibrationsmotoren. So rüttelt nicht nur der Controller selbst, sondern auch die beiden Tasten separat. Forza Motorsport 5 demonstriert diese Funktion bereits vorzüglich (siehe Seite 4).

Wie beim Vorgänger-Pad setzt ihr Batterien oder einen Akku an der Unterseite ein. Ebenso an der Unterseite befindet sich der Anschluss für ein separat erhältliches Headset (Kopfhörer mit Mikrofon). Ihr könnt den Controller auch mit Micro-USB-Kabel betreiben, das ist allerdings im Lieferumfang nicht enthalten.

Spielen, Fernsehen, Skypen

Der Name der Xbox One ist Programm, denn die Konsole will alle Multimedia-Inhalte in einem einzigen Gerät vereinen und zusammen mit Kinect 2.0 zur Leitzentrale im heimischen Wohnzimmer avancieren.

Auf der Xbox One könnt ihr mehrere Dinge gleichzeitig machen: Spielen, Musik hören, Skypen, Surfen oder Fernsehen.Auf der Xbox One könnt ihr mehrere Dinge gleichzeitig machen: Spielen, Musik hören, Skypen, Surfen oder Fernsehen.

Aus diesem Grund besitzt die Konsole nicht nur einen HDMI-Ausgang, sondern auch einen HDMI-Eingang. Daran stöpselt ihr ein vorhandenes Zusatzgerät, wie zum Beispiel einen Video-Rekorder, oder einen Fernseh-Empfänger an. Auf diese Weise guckt ihr über die Xbox fern. Ein integrierter elektronischer Programmführer (EPG) leitet euch dabei durch die verfügbaren Sender. Der Clou dabei: Ihr könnt währenddessen auch spielen.

Dazu teilt sich der Bildschirm in zwei Bereiche: Während ihr zockt, nutzt ihr beispielsweise Skype oder seht fern - alles gleichzeitig. Zudem wechselt ihr ohne Verzögerung zum Browser oder zur Video-Wiedergabe. Die Xbox hält diese Systemfunktionen nämlich ständig im Speicher. Per Kinect reicht hier ein Sprachbefehl, um schnell hin- und herzuschalten.

Gleichzeitig könnt ihr das aktuelle Bildschirmgeschehen jederzeit aufnehmen. Danach bearbeitet ihr das selbstgemachte Video, fügt einen Bildkommentar ein und ladet es hoch. Allerdings sind die Aufnahmen auf fünf Minuten begrenzt - etwa "Let's Play"-Videos sind damit nur schwer möglich. Für lustige Momente auf dem Bildschirm oder große spielerische Leistungen reicht's jedoch aus.

Für die Xbox One sind Video-Dienste wie Lovefilm und Watchever angekündigt. Kanäle wie Machinima gibt's bereits zum Start. Natürlich dürft ihr auch auf gewohnte Weise Filme über DVD oder Blu-Ray gucken. Allerdings werden zunächst keine 3D-Blu-Rays unterstützt.

Die Xbox hört aufs Wort

Die meisten Systemfunktionen sind über angeschlossener Kinect-Kamera per Sprachkommando verfügbar. Kinect nimmt auch deutsche Befehle entgegen. Deutlich und laut sprechen solltet ihr dabei allerdings schon.

Kinect besitzt eine Farb- sowie Infrarot-Kamera und ein Richtungsmikrofon.Kinect besitzt eine Farb- sowie Infrarot-Kamera und ein Richtungsmikrofon.

Per "Xbox An"-Sprachbefehl schaltet sich die Konsole direkt aus dem Schlafmodus ein. Zudem plappert ihr Kommandos wie "Xbox Bing", "Xbox, gehe zu Watchever" oder "Xbox, Ton Aus", anstatt zum Controller oder zur Fernbedienung zu greifen. Per 4-Kanal-Mikrofon erkennt Kinect auch, aus welcher Richtung die Anweisungen kommen.

Die fortgeschrittene Bewegungserkennung von Kinect 2.0 nimmt die Umgebung in 1080p-Auflösung wahr. Die Erweiterung erkennt euch sowie eure Kumpels automatisch und loggt euch mit dem korrekten Profil ein. Die Xbox erkennt sogar, wer gerade den Controller hält und schaltet optional zum entsprechenden Profil um.

Solche Funktionen erregen verständlicherweise Bedenken von Seiten der Datenschützer und Verbraucher. Microsoft versichert, dass keine Gespräche oder Videos ungewollt aufgenommen oder übertragen werden. Die amerikanische Spionageabteilung NSA werden solche Versprechen nicht weiter jucken.

Weiter mit: Die Xbox hört aufs Wort und erste Spiele

Tags: Hardware  

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